chatterbox-tts-cli/Trump_in_China_kurz.txt

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2026-05-16 08:56:50 +02:00
Schlagzeile: Die neue Harmonie - mit Schlagseite
Stand: 15. Mai 2026 - 14:58
Unterschlagzeile: Ein Besuch in großer Eintracht, so hatte es US-Präsident Trump schon vor Abreise nach China versprochen, und so kam es auch. Doch der Eindruck bleibt, dass die Gegenleistung überschaubar ausfällt.
Eine Analyse von Marie von Mallinckrodt, ARD Peking
Die Blaskapelle der Volksbefreiungsarmee spielt eine Version von "YMCA", eines der Lieblingslieder von US-Präsident Donald Trump. Serviert wird Lobster in Tomatensuppe, Peking-Ente und vieles mehr. Gegessen wird mit goldenem Besteck. Die Stimmung beim pompösen Staatsbankett in der Halle des Volkes ist feierlich und freundlich. Zwei ehemalige Rivalen stoßen auf ihre Annäherung an. Es ist diese Aussage des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping an diesem Abend, die den Wesenskern der Beziehung der beiden Staatsoberhäupter wohl am besten beschreibt: "Die große Wiederbelebung der chinesischen Nation und das Ziel 'Make America great again' können Hand in Hand gehen. Wir können uns gegenseitig zum Erfolg verhelfen."
Zwischenzeile: Beide können zufrieden sein
Sowohl Xi als auch Trump führen eine nationalistische und auf Eigeninteressen bedachte Außenpolitik. Mit dem Unterschied, dass Xi einen langfristigen, strategischen Plan hat, wie er die "Wiederbelebung der Nation" erreichen will und Trump ein eher impulsives Deal-Making betreibt. Xi möchte China gern bis 2049 zur dominierenden, globalen Supermacht machen. So betrachtet fällt die Bilanz des zweitägigen Treffens ganz offenbar für beide nicht schlecht aus, wenn man die beiden wichtigsten Krisenfelder aus ihrer jeweiligen Perspektive betrachtet: Handel und Geopolitik.
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