feat: Pandoc-Filter callouts.lua für Infokästen

Pandoc 3.1.3 kennt '> [!TIP]' nicht und druckt die Marke als Text.
pandoc/callouts.lua macht daraus in HTML/EPUB gerahmte, farbige Kästen
(<div class="callout callout-tip"> + CSS) und in LaTeX/DOCX/ODT einen
Zitatblock mit fettem Titel ("Tipp: …", englisch bei lang: en); auch für
den PDF-Weg über HTML.

- Buch-README: Pandoc-Befehle enthalten --lua-filter, wenn Callouts da sind
- Kastentitel ohne dekorative Symbole (<span class="box_icon">[»]</span>)
- README: css.py/pandoc in der Architektur, veralteter CSS-Hinweis korrigiert

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Dieter Schlüter 2026-10-06 05:32:27 +02:00
commit f7cceeba25

View file

@ -329,8 +329,9 @@ konsistente Anker:
```bash
cd output/programmierbuch # Medienpfade sind relativ zur Gesamtdatei
pandoc programmierbuch.md --toc -s -o programmierbuch.html
pandoc programmierbuch.md --toc -o programmierbuch.epub
F=~/Python_Programs/epub2md/pandoc/callouts.lua # Pfad zum epub2md-Ordner anpassen
pandoc programmierbuch.md --toc -s --lua-filter $F -o programmierbuch.html
pandoc programmierbuch.md --toc --lua-filter $F -o programmierbuch.epub
cd output/mathematikbuch
pandoc mathematikbuch.md --mathml -s -o mathematikbuch.html
@ -338,6 +339,12 @@ pandoc mathematikbuch.md --mathml -s -o mathematikbuch.html
pandoc mathematikbuch.html --toc --pdf-engine=xelatex -o mathematikbuch.pdf
```
**Infokästen:** Pandoc kennt die Schreibweise `> [!TIP]` erst ab neueren Versionen (Erweiterung `alerts`);
3.1.3 (Ubuntu 24.04) zeigt „[!TIP]“ als Text. Der Filter `pandoc/callouts.lua` behebt das: In HTML und
EPUB entstehen gerahmte, farbige Kästen mit Titel („Tipp: …“, bei `lang: en` „Tip: …“), in LaTeX/PDF, Word
und ODT ein Zitatblock mit fettem Titel. Beim PDF-Weg über HTML den Filter in beiden Schritten angeben.
Die `README.md` eines konvertierten Buches mit Kästen enthält die Befehle bereits mit dem Filter.
**PDF immer über HTML erzeugen.** Beim direkten Weg Markdown → LaTeX verwirft Pandoc allen rohen HTML-Code.
Dabei gehen HTML-Tabellen samt Inhalt verloren, und `<a id>`-Sprungziele fehlen, sodass interne Links im PDF
ins Leere zeigen. Liest Pandoc dagegen die HTML-Fassung, macht es daraus echte Tabellen und Sprungziele.
@ -403,7 +410,7 @@ Verlustfreiheit behauptet (`lossless: false`).
- Audio/Video sind implementiert, aber nur mit synthetischen Daten geprüft. Bildbände sind mit einem
realen Buch geprüft (434 Bilder, 246 Figuren, ausführliche Alternativtexte).
- Rein per CSS erzeugte Inhalte (`::before`/`content:`, z. B. automatische Schrittnummern) werden nicht
übernommen, weil CSS nicht ausgewertet wird.
übernommen, weil Pseudo-Elemente nicht ausgewertet werden.
## Architektur
@ -419,6 +426,7 @@ epub2md/
├── chapters.py Kapitelbildung (Spine + Überschriften + epub:type), Klassifikation
├── references.py Ziel-IDs → Kapiteldatei + Anker, Link-Auflösung
├── html_converter.py rekursiver XHTML→Markdown-Renderer (Blöcke, Inline, Tabellen, Listen, Bilder)
├── css.py Mini-CSS-Auswertung (Selektoren, Spezifität) für Hervorhebungen und Stile
├── codeblocks.py Codeerkennung, exakte Textextraktion, Spracherkennung, Fences
├── mathml.py konservative MathML→TeX-Konvertierung, TeX-Erkennung
├── media.py Medienregistry mit stabilen Namen
@ -428,6 +436,8 @@ epub2md/
├── diagnostics.py zentrale Sammlung von Warnungen/Fehlern
├── models.py Dataclasses (Kapitel, Medien, Noten, Metadaten …)
└── utils.py Slugs, YAML-Emitter, Pfadhelfer
pandoc/
└── callouts.lua Pandoc-Filter: '> [!TIP]'-Kästen → gerahmte Kästen (HTML/EPUB) bzw. Zitatblock mit Titel
```
Statt BeautifulSoup wird direkt lxml verwendet: Es ist für die XHTML-Bäume ausreichend, schneller und