diff --git a/components/about-section.tsx b/components/about-section.tsx index 7373377..63f6c28 100644 --- a/components/about-section.tsx +++ b/components/about-section.tsx @@ -89,41 +89,118 @@ export function AboutSection() { Motivation
- Ich war schon immer faul – und diese Eigenschaft habe ich immer wieder mit Intelligenz zu - kompensieren versucht. Gern hätte ich als Schüler im Mathematik-Leistungskurs und später an - der Universität große, anspruchsvolle Projekte gerechnet. Doch ich war einfach zu faul dazu. - Erst im VWL-Studium musste ich programmieren lernen – und das war der Wendepunkt. + Ich war schon immer faul – und habe versucht, das mit Intelligenz zu kompensieren. + Eigentlich hätte ich schon im Mathematik-Leistungskurs und später an der Universität + gern große, anspruchsvolle Aufgaben gelöst. Aber ich war zu bequem dafür. + Erst im VWL-Studium musste ich programmieren lernen – und genau das wurde zum Wendepunkt.
- Sofort faszinierte mich, was sich mit dieser Methode alles bewerkstelligen ließ: Was der - kybernetische Rechenknecht erledigen konnte, musste ich mir nicht mehr mühsam abringen. - Das wurde für mich lebenslang Motivation, immer mehr Programmiersprachen zu lernen und mich - mit Rechnern zu beschäftigen. Mit Systemen, bei denen sich nichts wirklich Nachhaltiges lernen - ließ, habe ich mich nie lange aufgehalten. Deshalb habe ich bis heute nur sehr wenig Ahnung - von Microsoft‑Produkten. + Mich hat sofort fasziniert, was man damit alles automatisieren kann. + Was der Rechenknecht erledigt, muss ich mir nicht mehr mühsam selbst abringen. + Das wurde meine dauerhafte Motivation, immer mehr Programmiersprachen zu lernen und mich mit Rechnern zu beschäftigen. + Mit Systemen, bei denen man nichts Nachhaltiges lernen kann, habe ich mich nie lange aufgehalten. + Deshalb kenne ich mich mit Windows bis heute nur oberflächlich aus.
- Wer sein Geld damit verdient, banalen Code geheim zu halten und die Menschheit abzuzocken, - schrumpfte in meiner Wertschätzung auf ein Minimum. Umso größer wurde mein Enthusiasmus für - Open-Source‑Projekte. Dort kann man wirklich Nützliches lernen – ohne dass sich alles alle - zwei Jahre wieder ändert, nur weil ein Softwareverkäufer neue Kurse anbieten will. + Software künstlich zu verkomplizieren und dann zu verkaufen, hat für mich wenig Wert. + Umso größer ist meine Begeisterung für Open Source. Dort lernt man wirklich etwas, das bleibt – + ohne dass sich alles alle paar Jahre nur deshalb ändert, damit neue Schulungen verkauft werden können.
- Und so gilt das erste Jamulix‑Gesetz: + Und so gilt für mich das erste Jamulix-Gesetz:
Je schlauer, umso Linux!
+ Heute programmiere ich alles – vom Mikrocontroller in Kaffeemaschinen, Waschmaschinen oder Autos + bis hin zu Systemen im Hochleistungsrechenzentrum. Und dann kam die Rente. + Ich hatte vor, mich endlich einem lange geplanten Projekt zu widmen: + computergestütztes Trading an Online-Börsen. Dafür hatte ich während der Corona-Zeit Python gelernt. +
+ ++ Python wirkt auf den ersten Blick langsam, aber die entscheidenden Teile laufen in C oder C++ + und sind entsprechend schnell. Doch Ende 2022 kam der KI-Hype dazwischen. + Plötzlich waren leistungsfähige Tools für alle verfügbar – zu erschwinglichen Preisen. +
+ ++ Der Begriff „künstliche Intelligenz“ ist dabei eher Marketing. + Die Systeme verstehen nichts im menschlichen Sinne. + Dahinter steckt Mathematik: lineare Algebra, Statistik, Wahrscheinlichkeiten, Markov-Ketten. + Nicht geheimnisvoll – aber extrem nützlich und endlich breit zugänglich. +
+ ++ Nach kurzer Zeit war mir klar: Diese Technologie wird unser Leben grundlegend verändern – + vergleichbar mit der Dampfmaschine oder der Elektrifizierung. + Also habe ich entschieden, mich intensiv damit zu beschäftigen. + Seitdem arbeite ich fast ausschließlich mit diesen mathematischen Werkzeugen. +
+ ++ Wer sich dem verweigert, macht es sich unnötig schwer. + Die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. + Sinnvoller ist es, zu lernen, wie man diese Werkzeuge sinnvoll einsetzt – + und auch zu verstehen, welche Risiken sie mit sich bringen. +
+ ++ Wer sie ignoriert, wird es schwer haben. + Wer sie beherrscht, wird gebraucht – weil er effizienter arbeitet und Kosten spart. +
+ ++ Und so gilt für mich das zweite Jamulix-Gesetz: +
++ Wer "KI" beherrscht, darf weiter arbeiten. +
++ Ich muss zwar nicht mehr arbeiten. Trotzdem halte ich es für wichtig, weiter zu lernen. + Das hält den Kopf fit. Und ehrlich gesagt: Wenn ich einen Tag nichts Neues gelernt habe, + fehlt mir etwas. Neugier war schon immer mein Antrieb. +
+ ++ Ich verstehe übrigens längst nicht jedes Detail des maschinellen Lernens. + Aber das ist nicht entscheidend. Zuerst kommt die Anwendung, die Theorie kann folgen. + Man kann diese Werkzeuge sinnvoll nutzen, auch ohne jedes mathematische Detail zu durchdringen. +
+ ++ Im Grunde ist es wie beim Autofahren: Man muss keinen Motor bauen können, um ein Auto zu benutzen. + Wichtig ist, dass man weiß, wie man damit ans Ziel kommt. +
+ ++ Und so kommen wir zum dritten Jamulix-Gesetz: +
++ Man kann ruhig blöd sein, man muss sich nur zu helfen wissen. +
++ Happy Coding! +
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