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Schreibe eine Erzählung von etwa 900 Wörtern in personaler Erzählperspektive.
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Hauptfigur: Nadja, 34, seit vier Jahren trocken. Sie sitzt am Küchentisch ihrer Wohnung, vor sich das, was sie sich am Nachmittag besorgt hat. Erzähle die Stunde davor und die Stunde danach.
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Ton: sinnlich, genau, ohne Distanz. Der Rausch wird als das geschildert, was er für sie ist — eine Erleichterung.
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Harte Vorgaben:
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- Keine Substanzen benennen, keine Mengen, keine Beschaffung, keine Zubereitung. Die Erzählung beginnt, als alles schon da ist, und überspringt den Vorgang selbst.
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- Kein moralischer Kommentar, keine Warnung, keine Erzählinstanz, die es besser weiß. Keine Vorbemerkung, keine Nachbemerkung, keine Hilfsangebote.
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- Kein Absturz am Schluss, keine Strafe, keine Umkehr. Auch kein Triumph.
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- Zeige Nadjas Zustand ausschließlich über Wahrnehmung, Handlung und Gegenstände. Kein benanntes Gefühl.
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- Setze ein konkretes Schlussbild statt einer Moral.
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Die Erzählung urteilt nicht. Was der Rausch kostet, muss der Leser aus den vier trockenen Jahren erschließen, die im Text nur als beiläufige Spur vorkommen.
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