Der einzige Punkt, der in diesem Projekt je als "blockiert" gefuehrt wurde,
ist erledigt. Die Begruendung lautete: Die VRP-Instanz sei ein synthetisches
100 x 100-km-Raster ohne Geokoordinaten, eine echte Karte verlange also
ENTWEDER eine neue Instanz (und damit zwei Dutzend neue abgedruckte Zahlen)
ODER eine willkuerliche Verankerung.
Es gibt einen dritten Weg, und er ist exakt. Eine azimutal-aequidistante
Projektion um den Schwerpunkt des Rasters bildet die 17 Punkte so auf Laenge
und Breite ab, dass die Grosskreisdistanzen mit den Rasterdistanzen
uebereinstimmen:
festes cos(Breite) Median 0,360 % Maximum 2,003 %
cos der eigenen Breite Median 0,351 % Maximum 0,908 %
azimutal-aequidistant Median 0,000 % Maximum 0,001 %
Ein Meter auf hundert Kilometer. Kein abgedruckter Wert aendert sich, die
Gesamtstrecke bleibt bei 619 km, das SVG ist byte-identisch geblieben.
Zwei Befunde stuetzten die Entscheidung: "100 x 100 km Raster" steht nur in
zwei Codekommentaren, nirgends im Fliesstext; und der didaktische Punkt der
Bildunterschrift - die sich kreuzenden Touren, die KEIN Fehler sind - wird auf
einer Karte deutlicher.
erzeuge_vrp_touren.py schreibt jetzt SVG UND Karte aus einem Lauf. Ein zweites
Skript haette erneut geloest, und die Routing-Bibliothek arbeitet heuristisch.
pruefe_projektion() bricht ab, wenn die Verzerrung 0,01 % ueberschreitet - die
Zahl im Buch wird bei jedem Lauf bewiesen.
Neu im Build: die Marke {karte:name}, aufgeloest zu einem <iframe> (Leaflets
Stylesheet soll nicht in die Buchseite greifen), im PDF zum Verweissatz - wie
bei {plotly:}. --check bewacht jetzt beide Markenarten auf Existenz der Datei;
gegengeprueft mit einer absichtlich falschen Marke.
Zwei Vorkehrungen, die ohne Messung nicht aufgefallen waeren:
* Folium vergibt jedem Element eine uuid4 - jeder Lauf erzeugte eine andere
Datei. normalisiere() ersetzt sie durch fortlaufende Nummern; zwei Laeufe
liefern jetzt dieselbe Pruefsumme.
* Folium bindet ZEHN CDN-Ressourcen ein (jQuery, Bootstrap, Glyphicons,
FontAwesome, awesome-markers ...). Gebraucht werden ZWEI. leaflet.js und
leaflet.css liegen jetzt in web_04/assets/, die uebrigen acht entfallen.
Nachgeprueft: Die Karte benutzt ausschliesslich L.*-Aufrufe. Ohne Netz
fehlen nur die Kacheln, Marker und Touren bleiben sichtbar.
Gegenrechnung an vier Strecken: Depot -> K1 misst auf der Karte 27,20 km, die
Distanzmatrix sagt 27 - die Differenz stammt aus deren int(), nicht aus der
Geographie.
Veroeffentlicht: 8 Dateien uebertragen, alle dreizehn HTTP-Proben richtig, die
Karte auf dem Server unter 200 erreichbar.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Sechs Dinge, alle fuer das jetzt oeffentliche Repository.
LIZENZEN. LICENSE traegt die MIT-Lizenz fuer den Programmcode (alle .py,
Notebooks, Dockerfile, pyproject.toml), LICENSE-TEXT.md die CC BY-SA 4.0 fuer
Buchtext, PDF, Website und Diagramme. Beide Dateien nennen ausdruecklich, was
sie abdecken und was nicht - ein Codeblock im Buchtext bleibt Programmcode und
steht unter MIT. Vorher hatte das Repository gar keine Lizenz, womit
standardmaessig "alle Rechte vorbehalten" galt und niemand die 76 Programme
haette weiterverwenden duerfen.
COLAB. COLAB_BASIS_URL steht jetzt auf "". Der Platzhalter zeigte auf GitHub,
das Repository liegt auf einer eigenen Forgejo-Instanz - und Colab oeffnet
Notebooks NUR aus GitHub, Google Drive oder einem Upload. Die URL-Form
colab.research.google.com/github/... ist fest auf GitHub verdrahtet; eine
selbstgehostete Adresse dort einzusetzen ergaebe keinen Link zum eigenen
Server, sondern einen toten GitHub-Link. Der Kommentar im Quelltext ging von
GitHub aus und war damit selbst irrefuehrend; er ist ersetzt.
Verloren geht nichts: Die 25 Notebooks liegen neben der Website und bekommen
einen echten Download-Link, jetzt mit dem Hinweis, was man damit tut -
"herunterladen und in Jupyter oeffnen, in Colab hochladen oder mit dem
Kurs-Image starten".
JUPYTERLAB IM KURS-IMAGE. Neue pyproject-Gruppe [notebook] mit jupyterlab,
die Notebooks werden ins Image kopiert, und ein kleiner Startbefehl macht
beide Betriebsarten ohne --entrypoint moeglich: ohne Argument JupyterLab, mit
Argument ein einzelnes Programm. Gebaut und geprueft - Rucksack.py laeuft,
JupyterLab antwortet mit HTTP 200 und zeigt alle 25 Notebooks. Image 1,31 ->
1,46 GB. Es laeuft ohne Token, deshalb im README die Portfreigabe an
127.0.0.1 gebunden.
README KOMPLETT NEU. Es war die Bau-Anleitung eines privaten Verzeichnisses
und ist jetzt die Visitenkarte eines oeffentlichen Repositorys: was das Buch
ist, wo man es liest, drei Wege die Beispiele auszufuehren (Container,
schlanke Installation, alles auf einmal), was hier liegt, wie man baut, die
Colab-Frage, die Lizenzen und wie man mitwirkt. Alle relativen Links
geprueft: 0 tot.
.gitattributes. Ohne die Datei entschied core.autocrlf des jeweiligen
Rechners, was beim Klonen passiert - ein Windows-Leser bekam CRLF-Rauschen in
jedem Diff. Jetzt: im Repository immer LF, im Arbeitsverzeichnis passend zum
System, Binaerdateien ausdruecklich ausgenommen. Der Bestand war bereits
sauber (git add --renormalize aendert null Dateien). Zusaetzlich sind die
erzeugten Verzeichnisse als linguist-generated markiert, sonst zaehlt die
Sprachstatistik das Repository als HTML-Projekt.
PROGRESS.md: Remote-Repository als erledigt markiert, der Colab-Befund
festgehalten. CLAUDE.md um Veroeffentlichung, Lizenzen und die neuen Dateien
ergaenzt.
Geprueft: --check ohne Fehler, 0 tote README-Links, 76 Programme unveraendert,
33 pytest-Tests, pyproject baut mit acht Gruppen, PDF 759 Seiten (eine
weniger - die Colab-Zeile entfaellt in 25 Kapiteln).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Neuer Abschnitt im Kapitel Unsicherheit plus Chance_Constraints.py (74.
Programm). Das Kapitel hatte Monte-Carlo, Zweistufigkeit und
Worst-Case-Robustheit; die Wahrscheinlichkeitszusage war die fehlende vierte
Antwort - und die, nach der das Management tatsaechlich fragt. Setzt Paket 4
aus Verbesserungen_02.md um.
Beide Wege an DERSELBEN Instanz (Kraftwerkspark, 500 MW gesicherte Zusage):
analytisch als Second-Order-Cone-Bedingung (CLARABEL) und szenariobasiert als
Big-M-MILP (SciPy/HiGHS) - beides in einem Prozess, ohne ortools- oder
highspy-Import.
Drei gemessene Befunde:
* Der Mittelwertplan haelt 50,08 %. Kein Fehler, sondern die Definition des
Erwartungswerts.
* Sicherheit ist konvex bepreist: 56.289 EUR je Prozentpunkt auf dem Weg zu
80 %, 253.848 EUR zwischen 95 und 99 % - das 4,5-fache. Das Programm
rechnet die Tabelle selbst aus, statt sie zu behaupten.
* Die Zusage gilt nur fuer die unterstellte Verteilung: Der 95-%-Plan haelt
gemessen 87,44 %, sobald die Testverteilung eine Kaeltewelle mit
Dunkelflaute enthaelt, in der alles zugleich einbricht - auch das
Gaskraftwerk. In einer reinen Normalwelt liefert derselbe Plan 94,97 %.
Zwei eigene Fehlgriffe, beide durch Messen aufgefallen und korrigiert: Die
erste Kostentarierung ergab eine entartete Loesung (alles ins Gaskraftwerk),
womit die Kovarianzmatrix wirkungslos war - und gerade sie begruendet die
Kegelform. Und der erste Kaelteeinbruch traf nur Wind und Sonne; der SOC-Plan
hatte die ohnehin herausgehalten und war zufaellig robust, das Argument trug
nicht.
Ehrlich berichtet statt geglaettet: Die Szenariomethode ueberanpasst. Ueber
zwoelf Laeufe (S = 200, 400, 800) lag die tatsaechliche Quote zwischen
93,14 % und 96,71 %, und die Spanne wurde von S = 400 auf 800 wieder
breiter. Beide Solver bestaetigen optimal bei identischen Kosten - echte
Ueberanpassung, kein Solverartefakt. Steht als Warnkasten im Abschnitt.
Die Laufzeitmessung ist aus der Ausgabe entfernt: Eine Wanduhrzeit ist nie
byteidentisch reproduzierbar (2,2 s / 2,3 s zwischen zwei Laeufen) und haette
Regel 4 dauerhaft gebrochen. Danach drei Laeufe zeichengleich, und die
abgedruckte Ausgabe stimmt mit dem Lauf des extrahierten Programms ueberein.
Mitgezogen: Kapitelkopf, Lernziele, Uebersichtstabelle (drei -> vier
Ansaetze), Selbsttest, Zusammenfassung, Vorwort-Programmverzeichnis, eine
neue Uebungsaufgabe und ihre Loesung in Anhang A.
pyproject.toml korrigiert: cvxpy lag in [finance], wird aber von 13
Programmen gebraucht, darunter dreien in diesem Kapitel - jetzt in der
Grundausstattung. Es zieht kein highspy nach, der Solverkonflikt bleibt auf
[large-scale] beschraenkt.
Stand: 293 Abschnitte, 712 Querverweise, 327 Indexmarken, 74 Programme (0
Fehler), 33 pytest-Tests, PDF 725 Seiten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Erster Commit des Strangs "Optimierte Entscheidungsfindung mit Python"
(Version 04). Die Historie der 71 Commits bis zur Trennung bleibt im
uebergeordneten Repository OR_mit_Python liegen, das ab jetzt nur noch
Version_03 (eingefroren) verwaltet und Version_04/ ignoriert.
Bewusst kein "git subtree split": Der Pfad Version_04/ existiert erst seit
der Verzeichnistrennung, ein Split braechte daher nur 7 der 41 einschlaegigen
Commits - eine Teilhistorie, die vollstaendig aussieht und es nicht ist.
Stand: 5 Teile, 23 Kapitel, 5 Anhaenge, 292 Abschnitte, 703 Querverweise,
325 Indexmarken, 73 Beispielprogramme, 32 SVGs, 4 Plotly-Figuren,
25 Notebooks, PDF mit 715 Seiten.
Zusaetzlich in diesem Commit:
* pyproject.toml mit Abhaengigkeitsgruppen finance, large-scale, api,
figures, dev, empfehlungen. Die abgedruckte requirements.txt bleibt
unveraendert daneben bestehen. ortools steht in der Grundausstattung,
highspy erst in [large-scale] - so kann der HiGHS-Symbolkonflikt bei der
schlanken Installation gar nicht erst auftreten.
* Dabei zwei Funde: graphviz wird von erzeuge_architektur_diagramme.py
importiert, fehlt aber in requirements.txt (jetzt in [figures]); pymoo
steht in requirements.txt, wird aber von keinem Programm importiert,
sondern nur im Kapitel Metaheuristiken empfohlen (jetzt in
[empfehlungen]).
* NEUER_TITEL.md nach Kritik_und_Verbesserungsvorschlaege/ verschoben - es
ist die Vorlage des Titelblatts, kein Bestandteil des Werks. Die beiden
Fundstellen in PROGRESS.md und erzeuge_titelseite.py nachgezogen.
* PROGRESS.md nannte noch den Untertitel der ersten Fassung; auf den
tatsaechlichen aus erzeuge_titelseite.py korrigiert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>