Die erste Fassung stuetzte sich bei rund 30 Eintraegen auf Kenntnis der
Standardliteratur statt auf eine Abfrage. Ein Skript hat jeden Eintrag einzeln
gegen die Crossref-API gestellt: DOIs ueber /works/{doi}, Eintraege ohne DOI
ueber die bibliografische Suche mit Aehnlichkeitsbewertung.
Ergebnis: 54 der 72 Eintraege tragen eine DOI, alle 54 loesen auf und zeigen
auf das richtige Werk. Die uebrigen 18 sind Webdokumentationen,
Institutsberichte, Konferenzbeitraege ohne DOI-Vergabe oder Buecher, die
Crossref nicht auf Buchebene fuehrt.
Zwei echte Fehler:
* Almgren & Chriss stand mit (2000) und der DOI 10.21314/JOR.2000.041 - die
loest nicht auf. Richtig ist 2001 mit 10.21314/jor.2001.041; Band, Heft und
Seitenzahlen stimmten.
* Rockafellar & Uryasev stand mit S. 21-42, und zwar schon in der
Vorgaengerfassung. Der Verlagsdatensatz nennt S. 21-41.
Dazu sieben ergaenzte Buch-DOIs (Dantzig, Wolsey, Boyd/Vandenberghe, Ben-Tal
et al., Biere et al., Brandimarte/Zotteri, Powell), jede einzeln auf Verlag,
Jahr und Typ geprueft. Beim Handbook of Constraint Programming fuehrt Crossref
nur Kapitel-DOIs - statt eines geratenen Buch-DOI ist jetzt die Reihe genannt
(Foundations of Artificial Intelligence, Bd. 2).
Der lehrreichste Teil war das Verwerfen: Die Crossref-Suche liefert zu
"Network Flows" (Ahuja/Magnanti/Orlin) den Treffer 10.2307/2583863 mit 100 %
Titeluebereinstimmung - er gehoert zu einer Buchbesprechung von 1994, nicht
zum Buch. Ebenso falsch waren die Treffer zu Sutton/Barto (Rezension der
ersten Auflage, 1998), Bertsekas (1996), Kleppmann (Elsevier 2003) und dem
SCIP-Bericht (ein R-Paket). Eine automatische Uebernahme des besten Treffers
haette fuenf falsche DOIs ins Buch geschrieben; sichtbar wurde es erst beim
Abgleich von Typ, Verlag und Jahr.
Veroeffentlicht: 4 Dateien, PDF unveraendert 781 Seiten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>