- Re-apply: idempotent apply using track number prefix as stable anchor; album.json never touched; optional --rename-dir flag for dir renames - Cleanup: auto-remove abcde.* temp dirs after ripping + manual command - gen_json: reverse-engineer album.json from file tree using fixed naming convention; audio tags take priority over filenames for all fields Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
19 KiB
Refactoring-Plan: Workflow-Phasen in ripper.py
Stand: 2026-02-20 — Entwurf zur Diskussion
Aktueller Zustand
interactive_rip ist eine ~400-Zeilen-Funktion mit zwei verschränkten Pfaden
(MB-Hit vs. Fallback), die alles in einem monolithischen Block erledigt.
Die apply-Seite ist bereits sauber getrennt (organizer → tagger → playlist).
Vorschlag: 7 logische Phasen
Phase 1: Album-Identifikation (EAN / Barcode)
- EAN-Eingabe per Tastatur oder Foto-Scan
- Vision-LLM: Barcode aus Foto extrahieren
- MusicBrainz-Lookup per EAN → Album-Struktur + MBID
- Ergebnis:
ean,mb_album,mb_mbid(oder alles None)
Phase 2: Cover-Beschaffung
- CAA-Download (front.jpg, back.jpg) per MBID
- Foto-Upload per Scanner-Server (Backcover, ggf. Frontcover)
prepare_cover()für Jellyfin-Format- Ergebnis: Cover-Dateien im album_root
Phase 3: Backcover-Analyse (parallel zu Phase 4)
- Vision-LLM auf Backcover-Foto → vollständige Album-Metadaten
- Läuft als Background-Thread während des Rippens
- Ergebnis:
vision_album: Album | None
Phase 4: Audio-Ripping (pro Disc)
- Disc einlegen → abcde starten (cdparanoia + Encoder)
- CDDB-Lookup als Nebenprodukt von abcde
- CDDB-Bestätigung durch User (Fallback-Pfad)
- Audio-Dateien in album_root/CDn/
- Ergebnis: Audio-Dateien +
cddb_trackspro Disc
Phase 5: Metadaten-Zusammenführung (Priorität: Vision > MB > CDDB)
- Vision-LLM-Ergebnis einsammeln (Timeout 120s)
- Beste Quelle auswählen nach Priorität
- Album-Name, Artist, Year, Genre, Tracklist konsolidieren
- Ergebnis:
final_album: Album
Phase 6: album.json erzeugen + Apply-Hint
final_albumserialisieren → album.json- Kopierbaren
apply-Befehl ausgeben - Hier endet
rip— User prüft/editiert JSON manuell
Phase 7: Apply (bereits separater CLI-Befehl)
- Datei-Mapping erstellen (organizer)
- Umbenennen/Verschieben (sanitize_filename)
- Audio-Tagging (mutagen)
- Cover-Embedding
- M3U-Playlist generieren
Strukturelle Beobachtungen
Was heute vermischt ist
- Phase 1–6 stecken alle in
interactive_rip()mit if/else-Verzweigung für MB-Hit vs. Fallback - Die Disc-Schleife (Phase 4) enthält Logik aus Phase 2 (Cover-Upload während Disc-Insert) und Phase 3 (Vision-Thread starten)
- Phase 5 ist dupliziert: einmal im MB-Pfad (Zeile ~791), einmal im Fallback-Pfad (Zeile ~956)
Was eine Refaktorierung bringen würde
- Die zwei Pfade (MB-Hit / Fallback) konvergieren nach Phase 4 — ab Phase 5 ist die Logik identisch, aber heute kopiert
- Cover-Beschaffung ist über den ganzen Code verstreut (CAA-Download, Scanner-Upload während Disc-Insert, Backcover-Save am Ende)
- Die Vision-LLM-Steuerung (Thread starten, Ergebnis einsammeln) könnte ein eigenes Objekt/Kontext sein
Offene Frage
Soll die Disc-Schleife (Phase 4) eine einheitliche Schnittstelle haben, die beide Pfade bedient? Im MB-Pfad ist die Disc-Anzahl bekannt, im Fallback-Pfad offen (while-Schleife mit "Nächste CD?"). Das ist der größte strukturelle Unterschied.
Phase 5 im Detail: Intelligente Metadaten-Zusammenführung (merger.py)
Ziel
Statt "Winner-takes-all" (bisher: Vision > MB > CDDB) eine feldweise Zusammenführung aller verfügbaren Quellen. Jedes Feld wird aus der besten verfügbaren Quelle befüllt. Zusätzlich werden bisher verworfene technische Daten (Disc-ID, Tracklängen) persistiert.
Neues Modul: src/musiksammlung/merger.py
Einzige öffentliche Funktion:
def merge_album(
mb_album: Album | None, # Phase 1: MusicBrainz-Treffer
cddb_results: list[CddbResult], # Phase 4: ein CddbResult pro Disc
vision_album: Album | None, # Phase 3: Vision-LLM-Ergebnis
disc_ids: list[str], # Phase 4: cd-discid-Output pro Disc
user_album_name: str | None, # Phase 1/4: manuell eingetippter Name
) -> Album:
...
Datenmodell-Erweiterungen (models.py)
class Track(BaseModel):
track_number: int
title: str
artist: str | None = None
duration_ms: int | None = None # NEU: aus MB (ms) oder TOC berechnet
class Disc(BaseModel):
disc_number: int
name: str | None = None
tracks: list[Track]
disc_id: str | None = None # NEU: 8-Hex CDDB Disc-ID aus cd-discid
Album.genre ist bereits vorhanden, wird aber bisher nie befüllt — das
wird mit dieser Änderung behoben.
Feldweise Priorisierung
| Feld | Priorität | Begründung |
|---|---|---|
album.artist |
MB > Vision > CDDB | MB normalisiert (z.B. "Bach, J.S.") |
album.album |
MB > Vision > CDDB | MB autoritativ |
album.year |
MB > CDDB > Vision | MB hat exaktes Release-Datum |
album.genre |
CDDB (einzige Quelle) | MB und Vision liefern nie Genre |
disc.name |
Vision (einzige Quelle) | MB und CDDB kennen kein disc.name |
disc.disc_id |
cd-discid (einzige Quelle) | Physischer Fingerprint der CD |
track.title |
Vision > MB > CDDB | Vision bereinigt (ohne Zeitangaben) |
track.artist |
MB > CDDB > Vision | MB normalisiert Track-Artists |
track.duration_ms |
MB > TOC-berechnet | MB in ms; TOC aus Sektor-Offsets |
Tracklängen: zwei Quellen
Quelle A — MusicBrainz (track.length in Millisekunden):
- Zuverlässigste Quelle, von MB-Redakteuren gepflegt
- Wird in
_parse_release()(musicbrainz.py) bereits ignoriert → dort ergänzen
Quelle B — TOC aus cd-discid (Sektor-Offsets):
- cd-discid liefert:
discid ntrks offset_1 offset_2 ... total_sectors - Laufzeit Track n =
(offset_{n+1} - offset_n) / 75Sekunden - Für letzten Track:
(total_sectors - offset_n) / 75 - Genau, weil direkt vom physischen Medium gemessen
- Erfordert:
disc_ids-Liste als strukturierte Offsets parsen (heute nur als Rohstring gespeichert)
Track-Matching zwischen Quellen
Wenn Quellen unterschiedlich viele Tracks liefern (z.B. Vision-LLM liest 12 Tracks, MB hat 13 wegen Hidden Track):
Merge-Strategie: track_number als Primary Key
for track_number in union(alle Quellen):
title = erste verfügbare Quelle nach Priorität
artist = erste verfügbare Quelle nach Priorität
duration_ms = MB[track_number] oder TOC[track_number] oder None
Tracks die nur in einer Quelle existieren, werden übernommen (kein stilles Verwerfen).
Cover-Strategie (Phase 2 — Änderung gegenüber heute)
front.jpg / back.jpg Priorität:
1. CAA (Cover Art Archive via MBID) ← bevorzugt, standardisiert
2. Handy-Foto ← nur wenn CAA nicht verfügbar
Handy-Fotos back.jpg:
- Primärer Zweck: Text-Extraktion durch Vision-LLM (ephemer)
- Als back.jpg speichern: nur wenn kein CAA-Cover vorhanden
- Qualitätsproblem: Handy-Foto ≠ standardisiertes Cover-Artwork
Handy-Fotos front.jpg:
- Nie nötig, wenn CAA verfügbar
- Scanner-Upload für front.jpg entfällt bei MB-Treffern komplett
Zu erfassende Daten (Änderungen in anderen Modulen)
| Modul | Änderung | Zweck |
|---|---|---|
musicbrainz.py |
track.get("length") → Track.duration_ms |
Laufzeiten aus MB |
cddb.py |
disc_id und Offsets aus discid_line parsen |
TOC-Laufzeiten berechnen |
ripper.py |
discid_line pro Disc speichern (heute verworfen) |
Weitergabe an merger |
cddb.py |
EXTT-Felder parsen (oft leer, aber opportunistisch) | Laufzeiten als Fallback |
Testbarkeit
merger.py hat keine Abhängigkeit zu Hardware, Netzwerk oder Subprocess.
Input: Python-Objekte. Output: Album. Vollständig unit-testbar mit
Fixture-Daten — kein Mocking erforderlich.
Testvorgaben:
- MB-Album + CDDB-Ergebnis + Vision-Album → korrekte Feldauswahl
- Genre immer aus CDDB übernommen
- Tracklängen aus MB, falls vorhanden
- Track-Matching bei unterschiedlicher Track-Anzahl
- disc_id korrekt pro Disc zugeordnet
- Fehlende Quellen (None) robust behandelt
Parallelisierung: Informationsbeschaffung vor dem Rippen
Kernidee
Die CD muss für zwei Operationen physisch im Laufwerk liegen, aber diese brauchen sich nicht zu überlappen:
Operation A: TOC lesen (cd-discid) ~2 Sekunden
Operation B: Audio rippen (cdparanoia) 20–60 Minuten pro Disc
Heute sind beide in einem monolithischen Durchlauf verschmolzen. Das Umordnen kostet nichts — die CD darf ruhig zweimal im Laufwerk liegen.
Neuer Ablauf (Drei Phasen A / B / C)
┌─────────────────────────────────────────────────────────┐
│ Phase A: Informationsbeschaffung (~30s – 5 min) │
│ │
│ 1. CD einlegen (einmalig oder pro Disc bei Multi-Disc) │
│ 2. cd-discid → TOC: disc_id, Offsets, Laufzeiten │
│ 3. CDDB-Lookup → artist, album, year, genre, tracks │
│ 4. EAN-Scan → MusicBrainz → Album + MBID │
│ 5. CAA-Download → front.jpg, back.jpg │
│ 6. back.jpg → Vision-LLM (läuft parallel, ~1–3 min) │
│ 7. merge_album() → album.json (preliminary) │
│ 8. "album.json bereit — bitte prüfen." │
│ 9. User editiert album.json (optional, zweites │
│ Terminal oder nach Prompt) │
│ 10. "Rippen starten? [Enter]" │
└─────────────────────────────────────────────────────────┘
│
▼
┌─────────────────────────────────────────────────────────┐
│ Phase B: Audio-Ripping (~20–60 min pro Disc) │
│ │
│ abcde läuft im Vordergrund (Terminal zeigt Progress) │
│ Während des Rippens im zweiten Terminal: │
│ - album.json editieren (jederzeit möglich) │
│ - Vision-LLM-Ergebnis (falls noch ausstehend) │
│ wird nach Abschluss nachgemergt │
└─────────────────────────────────────────────────────────┘
│
▼
┌─────────────────────────────────────────────────────────┐
│ Phase C: Apply (~30s) │
│ │
│ Liest finales album.json (evtl. editiert während B) │
│ organize → tag → embed → playlist │
└─────────────────────────────────────────────────────────┘
Was der Hauptgewinn ist
Heute: Metadaten ── Rippen (60 min) ── album.json sehen ── editieren
Neu: Metadaten ── album.json sehen ── [editieren] ── Rippen (60 min)
└── Vision-LLM läuft parallel zum Rippen
Der User sieht die Metadaten vor dem langen Warten. Editing erfolgt mit vollständiger Information, nicht blind im Nachhinein.
Warum kein Hintergrund-Ripping
Hintergrund-Ripping (subprocess mit PID-Datei) ist technisch machbar,
erhöht aber die Komplexität (PID-Management, Fehlerbehandlung, Status-
Tracking) ohne entscheidenden Mehrwert: Der User kann während des
Vordergrund-Rippings jederzeit ein zweites Terminal öffnen und album.json
dort editieren. $EDITOR album.json reicht.
Abcde: keine Änderung nötig
abcde hat Aktions-Flags (-a cddb,read,encode,tag), die eine Trennung
erlauben würden. Da wir CDDB und TOC aber bereits vor abcde über
eigene Module abfragen (lookup_by_discid, cd-discid), kann abcde
unverändert für Phase B genutzt werden — nur mit dem Wissen, dass seine
CDDB-Ausgabe bereits in album.json konsolidiert ist.
Multi-Disc-Verhalten
Disc 1: Phase A (~2 min) → "Rippen starten?" → Phase B Disc 1 (~45 min)
Disc 2: Phase A (~2 min) → "Rippen starten?" → Phase B Disc 2 (~45 min)
...
Jede Disc wird sequenziell behandelt (ein Laufwerk). Phase A aller Discs könnte theoretisch vorab gebündelt werden (alle Discs kurz einlegen, TOC lesen), ist aber als optionale Optimierung einzustufen.
Änderungsbedarf in ripper.py
Die heutige interactive_rip-Funktion wird aufgeteilt in:
def gather_metadata(disc_num, config, scanner) -> DiscMetadata:
"""Phase A: TOC, CDDB, MB, Vision-LLM — kein Rippen."""
...
def rip_disc(disc_num, config) -> Path:
"""Phase B: abcde — kein Netzwerk, kein LLM."""
...
def interactive_rip(config):
"""Orchestriert: für jede Disc gather_metadata → confirm → rip_disc."""
...
DiscMetadata ist ein internes Dataclass/NamedTuple das alle Rohdaten
einer Disc bis zum Merge trägt:
@dataclass
class DiscMetadata:
disc_number: int
discid_line: str # Rohstring aus cd-discid
cddb_result: CddbResult | None
mb_album: Album | None # nur bei erster Disc sinnvoll
mb_mbid: str | None
vision_album: Album | None # Ergebnis des Background-Threads
uploaded_photo: Path | None
Nach dem letzten rip_disc-Aufruf ruft interactive_rip einmalig
merge_album() auf und schreibt album.json.
Wiederholbares Apply (Re-Apply in-place)
Ziel
apply soll beliebig oft wiederholbar sein — auch nachträglich im
Jellyfin-Zielverzeichnis. Der User editiert album.json und ruft apply
erneut auf; Dateinamen, Tags und Playlist werden aktualisiert.
Invariante: album.json bleibt immer erhalten
apply berührt album.json nie. Sie ist die einzige persistente
Wahrheitsquelle für alle Metadaten. Selbst wenn Tags oder Dateinamen
abweichen, definiert album.json den Sollzustand.
Stabilität durch Tracknummer-Präfix
Der stabile Anker beim Re-Apply ist die führende Tracknummer im Dateinamen:
01_-_Alter_Titel.flac → nach Edit → 01_-_Neuer_Titel.flac
discover_audio_files() identifiziert Tracks bereits nach dem
numerischen Präfix (unabhängig vom Titelanteil). Re-Apply ist damit
robust gegenüber beliebigen Titeländerungen.
Was apply bei jedem Aufruf tut (idempotent)
- Audiodateien per Tracknummer-Präfix identifizieren
- Umbenennen gemäß aktuellem album.json (in-place)
- Alle Audio-Tags neu schreiben (überschreiben)
- Cover neu einbetten (überschreiben)
- Playlist neu generieren (überschreiben, gleicher Dateiname)
- album.json unangetastet lassen
Verzeichnisumbenennung bei Albumname-Änderung
Wenn sich album oder year in album.json ändern, ändert sich der
korrekte Verzeichnisname. Im Jellyfin-Ordner ist das heikel (Jellyfin
erkennt das Album ggf. als neu).
Vorschlag: Verzeichnisumbenennung nur mit explizitem Flag:
musiksammlung apply --in-place --rename-dir <album_dir>
Ohne Flag: Dateien und Tags werden aktualisiert, Verzeichnisname bleibt.
Cleanup nach dem Ripping
abcde hinterlässt Arbeitsverzeichnisse unterhalb der CDn-Ordner:
Album/
CD1/
abcde.XXXXX/ ← Temp-Verzeichnis von abcde
track01.wav ← evtl. noch vorhandene WAV-Zwischendateien
status
mbid.1
Wann aufräumen
Automatisch am Ende von Phase B (nach erfolgreichem Ripping):
for abcde_dir in cd_dir.glob("abcde.*"):
shutil.rmtree(abcde_dir)
Alternativ als expliziter Befehl für manuelles Aufräumen:
musiksammlung cleanup <album_dir>
Beide Varianten sollten implementiert werden: automatisch als Default, manuell als Fallback wenn Phase B mit Fehler abgebrochen wurde.
Neuer CLI-Befehl: gen_json
Zweck
Rekonstruiert album.json aus dem vorhandenen Dateibaum, wenn die Datei versehentlich gelöscht wurde. Kann auch für Alben genutzt werden, die mit anderen Tools gerippt wurden.
musiksammlung gen_json <album_dir>
Namenskonvention (verbindlich festgelegt)
Album-Verzeichnis:
Sanitized_Artist_-_Sanitized_Album_Title_(YYYY)/
Sanitized_Album_Title_(YYYY)/ ← wenn Artist "Various Artists"
Beispiele:
Pink_Floyd_-_The_Wall_(1979)/
Bach_-_Brandenburg_Concertos_(1967)/
Various_Artists_-_Now_Thats_What_I_Call_Music_(2001)/
CDn-Unterverzeichnis (bei Multi-Disc):
CD1/ CD2/ ...
Bei Single-Disc: Audiodateien liegen direkt im Album-Verzeichnis oder
in CD1/ — beides wird akzeptiert.
Track-Dateiname:
NN_-_Sanitized_Track_Title.flac
NN_-_Sanitized_Track_Title_-_Sanitized_Track_Artist.flac
NN ist zweistellig mit führender Null (01, 02, ..., 99).
_-_ (Unterstrich-Bindestrich-Unterstrich) ist der strukturelle
Trenner — kein einfacher - innerhalb eines Feldes ist _-_.
gen_json Algorithmus
1. Verzeichnisname parsen:
"Pink_Floyd_-_The_Wall_(1979)" →
artist = "Pink Floyd" (vor erstem _-_)
album = "The Wall" (zwischen _-_ und _(YYYY))
year = 1979 (aus _(YYYY))
2. CDn-Unterverzeichnisse → disc_number (Zahl aus "CD1", "CD2" etc.)
Keine CDn-Dirs → Single-Disc, disc_number = 1
3. Pro Disc: Audiodateien nach Tracknummer-Präfix sortieren:
"01_-_In_the_Flesh.flac" → track_number=1, title="In the Flesh"
"02_-_The_Thin_Ice_-_Roger_Waters.flac"
→ track_number=2, title="The Thin Ice",
artist="Roger Waters"
4. Audio-Tags lesen (mutagen) — höhere Priorität als Dateiname:
- title, artist: aus Tags übernehmen wenn vorhanden
(Tags enthalten Original-Strings ohne Sanitizing)
- duration_ms: aus Audiodatei (exakt, besser als MB oder TOC)
- genre: nur aus Tags verfügbar, nirgends im Dateinamen kodiert
5. album.json schreiben (fehlende Felder als null)
Daten-Rangfolge in gen_json
| Feld | Quelle 1 (bevorzugt) | Quelle 2 (Fallback) |
|---|---|---|
| title | Audio-Tag | Dateiname (desanitized) |
| artist | Audio-Tag | Dateiname / Verzeichnis |
| album | Audio-Tag | Verzeichnisname |
| year | Audio-Tag | Verzeichnisname _(YYYY) |
| genre | Audio-Tag | — (bleibt null) |
| duration_ms | Audiodatei (mutagen) | — |
| disc_number | CDn-Verzeichnis | — |
| track_number | Dateiname-Präfix | Audio-Tag |
Was gen_json nicht rekonstruieren kann
disc.disc_id(physischer TOC-Fingerprint — nicht in Dateien)disc.name(z.B. "Live in Berlin" — nicht im Dateinamen kodiert)genrewenn Audio-Tags fehlen
Klassik: Komponist vs. Interpret
Beide Felder werden in den Audio-Tags gespeichert (COMPOSER-Tag bei
FLAC/MP3). gen_json liest COMPOSER aus den Tags und kann Komponist
von Interpret trennen — ohne spezielle Namenskonvention im Dateinamen.
Der Dateinamen-Titel enthält bei Klassik typischerweise Werk + Satz:
01_-_Symphony_No_5_Op_67_I_Allegro_con_brio.flac
Komponist steht im Verzeichnisnamen (Bach_-_...) und im COMPOSER-Tag.