Die docs/ waren gegenüber den neuen Features veraltet.
- SECURITY_AND_OPERATIONS.md: Netzwerk-Exposition (Loopback-Default,
--expose/--api-key inkl. 401-Verhalten der Endpunkte), DNS-Pinning,
--start/--change unter Lock + --force, --change validate-before-remove,
Chat-Parameter (max_tokens/chat_temperature/--stream), ${ENV}-Expansion,
--check-Exit-Codes, smoke.sh, ChatReply; Fehler-Tabelle erweitert
(401, Trunkierung, Docker-health vs. HTTP-OK).
- How_to_use.md: Abschnitt zu den neuen Optionen.
- Archiv-Report: Testzahl (130) und Dateiliste aktualisiert.
- build_archive.py: scripts/ in INCLUDE_DIRS (sonst fehlt smoke.sh im Archiv),
test_actions.py/How_to_use.md/smoke.sh in REQUIRED_FILES aufgenommen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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# llamacppctl — Sicherheits- und Betriebsdokumentation
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Diese Datei beschreibt die Architektur, das Konfigurationsmodell, das
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Sicherheitsmodell der Prompt-Eingabeschicht sowie den empfohlenen
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Betriebsmodus auf einem dedizierten GPU-Host.
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## 1. Architektur / Modulübersicht
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```
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src/llamacppctl/
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cli.py Argumentparsing (argparse) + semantische Cross-Field-Validierung
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schema.py Dataclasses: ServerConfig, PromptConfig, ChatReply, CheckResult
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config.py INI-Konfiguration laden/mergen -> ServerConfig/PromptConfig
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(inkl. ${ENV}- und ~-Expansion in hf_home)
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prompt_io.py Sicherheitsgehärtete Eingabeschicht für System-/User-Prompts
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docker_ops.py Alle Docker-Interaktionen (subprocess mit Argumentlisten)
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http_ops.py HTTP-Health-Checks, Chat-Completions und SSE-Streaming gegen
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die OpenAI-kompatible llama.cpp-API
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lock_ops.py Exklusives, nicht-blockierendes File-Locking für --start/--change
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actions.py Orchestrierung: do_start, do_check, do_stop, do_change, do_chat
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main.py Dünner Einstiegspunkt: parse -> validate -> resolve -> dispatch
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```
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Verantwortungstrennung: `prompt_io.py` kennt kein argparse und arbeitet nur
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mit `PromptSource` + `InputPolicy`. `config.py` kennt keine Docker- oder
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HTTP-Details. `docker_ops.py`/`http_ops.py` kennen keine CLI-Semantik. Diese
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Trennung hält die sicherheitsrelevante Logik (Eingabevalidierung) unabhängig
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testbar von der Orchestrierung.
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## 2. Konfigurationsmodell
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`llama.cpp.config` ist eine Standard-INI-Datei (`configparser`). Auflösung
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(niedrigste zu höchster Priorität):
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1. **Eingebaute Defaults** (`config.builtin_defaults()`) — spiegeln die
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Standardwerte der ursprünglichen Shell-Skripte wider (Image
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`ghcr.io/ggml-org/llama.cpp:server-cuda`, `host_port=8001`,
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`container_name=va_llm`, `gpu_device=1`, `jinja/fa/kv_unified/
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cont_batching/no_context_shift=true`, `reasoning=on`,
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`cache_type_k/v=q4_0`, `batch_size=1024`, `ubatch_size=512`,
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`timeout=300`, `poll_interval=2`, `expose=false`, `api_key=`,
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`max_tokens=2048`, `chat_temperature=`, …).
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2. **`[default]`**-Sektion — überschreibt die eingebauten Defaults global.
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3. **`[model.<profile>]`**-Sektion — ausgewählt über `--profile <name>`,
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überschreibt `[default]` selektiv (nur gesetzte Schlüssel).
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4. **CLI-Overrides** — z. B. `--image`, `--host-port`, `--container-name`,
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`--ctx-size`, … überschreiben alles Vorherige.
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`hf_home` unterstützt Environment-Variablen und `~` (z. B. `hf_home = ${HF_HOME}`);
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die Expansion erfolgt in `build_server_config()` über `os.path.expandvars` +
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`expanduser`.
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Neben den Container-/Server-Parametern liefert die Auflösung auch die
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**Chat-Request-Parameter** (`PromptConfig`, wirken nur auf `--chat` und die
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Antwort nach `--start`, nicht auf den Container): `max_tokens` (Default 2048;
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Reasoning-Modelle brauchen viel Budget, sonst bricht die Antwort mitten im
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„Denken“ ab und `content` ist leer) und `chat_temperature` (leer = die
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Server-`temp` gilt). CLI-Overrides: `--max-tokens`, `--chat-temp`. Die Ausgabe
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kann mit `--stream` token-weise (SSE) erfolgen.
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`[prompt.<name>]`-Sektionen werden **separat** aufgelöst und liefern
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ausschließlich einen *Fallback*-Systemprompt (`system_prompt = ...`). Ein
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explizit übergebener `-s/--system`, `--system-file` oder `--system-url`
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gewinnt in jedem Fall.
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### `container_name` ist verpflichtend
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`config.build_server_config()` wirft einen `ConfigError`, wenn
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`container_name` nach vollständiger Auflösung leer oder nur aus Whitespace
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besteht. Grund: `container_name` ist der **einzige Identitätsanker** für:
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- Docker-Container-Benennung (`docker run --name <container_name>`)
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- Ziel für `--stop`/--check`
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- Ableitung des Lock-Pfads (`/tmp/llamacppctl.<container_name>.lock`),
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sofern `--lock-file`/`lock_file` nicht explizit gesetzt ist
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Wer mehrere `[model.<name>]`-Profile definiert, die **gleichzeitig** als
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separate Container laufen sollen (z. B. zwei Modelle auf zwei GPUs), **muss**
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jedem Profil einen eigenen, eindeutigen `container_name` geben. Andernfalls
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würde ein zweiter `--start` den ersten Container unbeabsichtigt ersetzen
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(`start_llama_container()` entfernt einen vorhandenen Container gleichen
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Namens, bevor es einen neuen startet).
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Eine leere `--container-name`-Angabe auf der Kommandozeile wird bereits von
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`cli.validate_args()` zurückgewiesen (Exit-Code 2, bevor überhaupt eine
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Konfigurationsdatei gelesen wird). Eine leere Angabe **in der Config-Datei**
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selbst (z. B. `container_name =` ohne Wert) wird erst bei der
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Konfigurationsauflösung als `ConfigError` erkannt.
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## 3. Sicherheitsmodell der Prompt-Eingabeschicht (`prompt_io.py`)
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Jedes der beiden Eingabefelder (System-Prompt, User-Prompt) akzeptiert genau
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**eine** von drei Quellenarten, gegenseitig ausschließend über
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argparse-Mutually-Exclusive-Groups **und** eine zweite Verteidigungslinie in
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`resolve_source()`:
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- **Literal** (`-s`/`-p`): Text direkt auf der Kommandozeile.
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- **Datei** (`--system-file`/--prompt-file`): lokaler Dateipfad.
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- **URL** (`--system-url`/--prompt-url`): entfernte HTTPS(S)-Ressource.
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### 3.1 Datei-Quellen
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`load_text_file()`:
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- Nur reguläre Dateien (`path.is_file()`); Verzeichnisse etc. werden
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abgelehnt.
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- Symlinks werden standardmäßig abgelehnt und sind nur über `--allow-symlinks`
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freischaltbar (`InputPolicy.allow_symlinks`, Default `False`).
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- Größenlimit `--max-input-bytes` (Default 1 MiB) wird **vor** dem Lesen
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anhand von `stat().st_size` und **nach** der Normalisierung anhand der
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UTF-8-kodierten Zeichenlänge geprüft.
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- Binärinhalte (NUL-Byte in den Rohbytes) werden abgelehnt.
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- Dekodierung: UTF-8, mit Fallback auf `utf-8-sig` (BOM); ungültige
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UTF-8-Daten führen zu einem `PromptSourceError`.
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- Zeilenenden werden normalisiert (`\r\n`/`\r` -> `\n`), ein führendes BOM
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wird entfernt.
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### 3.2 URL-Quellen (SSRF-Härtung)
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`validate_url_target()` wird vor **jedem** HTTP-Request ausgeführt —
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einschließlich jedem einzelnen Redirect-Hop, falls Redirects aktiviert sind:
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1. Nur `https://` standardmäßig erlaubt; `http://` erfordert explizit
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`--allow-insecure-http`.
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2. Kein Hostname -> Ablehnung.
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3. Eingebettete Zugangsdaten in der URL (`user:pass@host`) -> Ablehnung.
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4. Optionale Host-Allowlist (`--url-allow-host`, wiederholbar): falls
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gesetzt, muss der Hostname exakt (case-insensitiv) enthalten sein.
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5. `localhost` als Hostname wird immer abgelehnt.
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6. IP-Literale als Hostname (`https://127.0.0.1/...`) werden standardmäßig
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abgelehnt; `--allow-ip-host` erlaubt sie explizit.
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7. Alle DNS-Antworten für den Hostnamen werden aufgelöst
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(`socket.getaddrinfo`); **jede** zurückgegebene Adresse wird klassifiziert
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(`ipaddress`-Modul: `is_private`, `is_loopback`, `is_link_local`,
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`is_multicast`, `is_reserved`, `is_unspecified`). Trifft **eine** dieser
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Eigenschaften zu, wird die Anfrage abgelehnt (Rebinding-Schutz: es reicht,
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dass irgendeine aufgelöste Adresse privat ist).
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8. Die Cloud-Metadata-Adresse `169.254.169.254` wird explizit zusätzlich
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geprüft und immer blockiert, sofern nicht `--allow-private-url` gesetzt
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ist.
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9. `--allow-private-url` deaktiviert die IP-Klassifikationsprüfungen 7 und 8
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komplett (bewusste Eskalation für vertrauenswürdige interne Ziele) und
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kann **nicht** gleichzeitig mit `--url-allow-host` verwendet werden
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(widersprüchliche Sicherheitsmodelle: „alles erlauben“ vs. „nur
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bestimmte Hosts“).
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Nach erfolgreicher Zielvalidierung (`load_text_url()`):
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- Anfrage mit `stream=True`, `allow_redirects=False` (Redirects werden
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manuell behandelt, damit jeder Hop erneut validiert wird), separaten
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Connect-/Read-Timeouts (`--connect-timeout`, `--read-timeout`).
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- Redirect-Statuscodes (3xx) werden nur verfolgt, wenn `--follow-redirects`
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gesetzt ist; sonst Ablehnung. Die maximale Anzahl Hops ist begrenzt
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(`InputPolicy.max_redirects`, Default 3).
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- Content-Type-Allowlist: nur Text-artige Typen
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(`text/plain`, `text/markdown`, `text/csv`, `application/json`,
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`application/xml`, `application/yaml`, …); `text/html` nur mit
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`--allow-html-input`.
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- Größenlimit wird sowohl über den `Content-Length`-Header **als auch**
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während des Streamens (`iter_content`) durchgesetzt, sodass ein Server, der
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einen falschen (zu niedrigen) `Content-Length`-Header sendet, keinen
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Speicher-Erschöpfungsangriff durchführen kann.
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- Antwort muss gültiges UTF-8 sein.
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- **DNS-Pinning gegen Rebinding:** `validate_url_target()` löst den Hostnamen
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auf und klassifiziert die IPs; der eigentliche `requests.get` würde jedoch
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**erneut** auflösen (TOCTOU-Fenster). `_pin_dns()` beschränkt `socket.getaddrinfo`
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für die Dauer des Requests auf genau die bereits validierten IPs — löst der
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Name zwischenzeitlich auf eine andere (z. B. private) Adresse um, wird der
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Connect mit `gaierror` abgebrochen. TLS/SNI und Zertifikatsprüfung bleiben
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intakt, weil die URL weiterhin den Hostnamen trägt.
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### 3.3 Warum das wichtig ist
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Diese Härtung verhindert, dass `--system-url`/--prompt-url` als
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SSRF-Vektor missbraucht werden kann, um interne Dienste (z. B.
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Docker-Socket-Proxies, interne Admin-APIs, Cloud-Metadata-Endpunkte) vom
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GPU-Host aus zu erreichen, falls `llamacppctl` jemals in einem Kontext
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läuft, in dem die übergebene URL nicht vollständig vertrauenswürdig ist
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(z. B. durch ein Webhook, ein anderes Automatisierungs-Skript oder einen
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mehrbenutzerfähigen Wrapper um `llamacppctl`).
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## 4. Docker- / Host-Vertrauensmodell
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- `docker_ops.py` ruft ausschließlich `subprocess.run(["docker", ...])` mit
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**Argumentlisten** auf, niemals mit `shell=True` oder zusammengesetzten
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Shell-Strings. Es gibt daher keine Shell-Injection-Fläche über
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Konfigurationswerte oder CLI-Argumente.
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- `llamacppctl` vertraut dem lokalen Docker-Daemon vollständig (wie jedes
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Docker-CLI-Tool) — es ist kein Sandboxing gegenüber Docker selbst
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vorgesehen. Wer `llamacppctl` einsetzt, muss dem Nutzerkonto, das den
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Befehl ausführt, den gleichen Vertrauensgrad einräumen wie direktem
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Docker-CLI-Zugriff (i. d. R. Mitgliedschaft in der `docker`-Gruppe).
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- `HF_HOME` wird **read-only** (`:ro`) in den Container gemountet — der
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Container kann Modelldateien lesen, aber nicht verändern oder löschen.
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- GPU-Zuweisung erfolgt über `--gpus device=<gpu_device>`, sodass mehrere
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Profile gezielt auf unterschiedliche GPUs (z. B. RTX 3090 #1/#2) gepinnt
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werden können.
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### 4.1 Netzwerk-Exposition und API-Key
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Die llama.cpp-OpenAI-API ist standardmäßig **nicht** authentifiziert. Deshalb:
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- Der Port wird per Default nur auf **`127.0.0.1`** veröffentlicht
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(`_port_publish()` -> `-p 127.0.0.1:<host_port>:<container_port>`), d. h. der
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Endpunkt ist **nicht** aus dem LAN erreichbar. `--expose`/`expose = true`
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bindet auf alle Interfaces (`-p <host_port>:<container_port>`).
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- Wird exponiert, sollte per `--api-key`/`api_key` ein Schlüssel gesetzt werden.
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Er wird dem Server übergeben (`--api-key`) und vom Tool als
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`Authorization: Bearer <key>` auf jeder Anfrage mitgesendet.
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- **Wichtig:** llama.cpp schützt damit `/v1/chat/completions` (ohne Key -> 401),
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lässt aber `/health` und `/v1/models` bewusst offen (für Health-Checks). Die
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Reachability-Checks des Tools (`check_health`/`check_models`) funktionieren
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daher auch ohne Key; nur die Chat-Endpunkte verlangen ihn.
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## 5. Locking (`--start` / `--change`)
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`lock_ops.FileLock` verwendet `fcntl.flock(LOCK_EX | LOCK_NB)` auf einer
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Lock-Datei unter `/tmp/llamacppctl.<container_name>.lock` (Default, ableitbar
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über `--lock-file`). **Sowohl `--start` als auch `--change`** halten den Lock
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über die gesamte (Stop-)Reconfigure-Restart-Sequenz. Ein zweiter, gleichzeitiger
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Aufruf für **denselben** `container_name` schlägt sofort mit `LockError`
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(Exit-Code 6) fehl, statt zu blockieren oder Race-Conditions am Container zu
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riskieren. Da der Lock-Pfad an `container_name` gekoppelt ist, blockieren sich
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zwei Profile mit unterschiedlichem `container_name` gegenseitig nicht.
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`--force` umgeht einen belegten Lock bewusst (mit Warnung auf stderr) — gedacht
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für hängende/verwaiste Locks. Zusätzlich lässt `--force` `--stop`
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Inkonsistenzen (z. B. halb erstellte Container) schlucken, statt mit
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Docker-Fehler abzubrechen.
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`--dry-run` ist eine reine Vorschau und nimmt **weder** den Lock **noch**
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entfernt es den Container; `--change` validiert außerdem den Modellpfad
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**vor** dem Entfernen des laufenden Containers, sodass eine Fehlkonfiguration
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keinen vermeidbaren Ausfall verursacht.
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## 6. `--dry-run` und `--print-effective-config` als Sicherheitswerkzeuge
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- `--print-effective-config` gibt die vollständig aufgelöste Konfiguration
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(Server- und Prompt-Konfiguration) als JSON aus, **bevor** irgendeine
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Docker- oder HTTP-Aktion ausgeführt wird. Damit lässt sich prüfen, welche
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Werte aus welcher Quelle (Defaults/[default]/[model.*]/CLI) tatsächlich
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gewonnen haben, ohne einen Container anzufassen.
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- `--dry-run` (in Kombination mit `--start`/--change`) zeigt den vollständig
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zusammengesetzten `docker run`-Befehl (Shell-quotiert zur Anzeige) an,
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**ohne** ihn auszuführen. Empfohlen vor jeder Änderung an einer
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Produktionskonfiguration, insbesondere nach Anpassungen an
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`llama.cpp.config`.
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Beide Flags erfordern **keinen** erreichbaren Docker-Daemon für ihre reine
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Ausgabe — `main.run()` prüft `docker_available()` derzeit vor der
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Konfigurationsauflösung; auf einem Host ganz ohne Docker (z. B. zur reinen
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Konfigurationsvalidierung) schlägt der Aufruf entsprechend mit einer
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expliziten Fehlermeldung fehl statt still falsche Annahmen zu treffen.
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## 7. Betriebsmodell auf einem dedizierten GPU-Host
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Empfohlenes Setup (passend zu einer Zwei-GPU-Umgebung, z. B. 2× RTX 3090):
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```ini
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[default]
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hf_home = /srv/models
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gpu_device = 0
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container_name = llama_cpp_server
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host_port = 8001
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[model.qwen35]
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container_name = llama_cpp_qwen35
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gpu_device = 1
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host_port = 8002
|
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||
[model.deepseek]
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container_name = llama_cpp_deepseek
|
||
gpu_device = 1
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||
host_port = 8003
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||
ctx_size = 131072
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||
```
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- Jedes Profil, das parallel laufen soll, bekommt eine eigene
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`container_name`/`host_port`-Kombination.
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- `--profile` wählt bei jedem Aufruf explizit aus, welches Profil
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angesprochen wird — es gibt keinen impliziten "aktuellen" Zustand außer
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dem, was tatsächlich in Docker läuft.
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- `--check --profile <name>` ist der empfohlene Weg für Monitoring/Cronjobs,
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um sowohl Container-Status als auch tatsächliche Inferenzfähigkeit
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(`chat_ok`) zu prüfen. `--check` ist **scriptbar**: Exit-Code 0, wenn der
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Container läuft und HTTP erreichbar ist, sonst 5.
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- Für einen End-to-End-Test gegen einen echten Docker + llama.cpp-Server
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(`--api-key`-Round-Trip, Streaming, Exit-Codes) gibt es das opt-in Skript
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||
`scripts/smoke.sh` (eigener Container/Port, Cleanup am Ende).
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## 8. Installation, Nutzung, Fehlersuche
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Siehe [`README.md`](../README.md) für Installationsschritte und
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Nutzungsbeispiele.
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Häufige Fehlerbilder:
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| Symptom | Ursache | Lösung |
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|---|---|---|
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| `docker is not available on PATH` | Docker-CLI fehlt oder Daemon nicht erreichbar | Docker installieren/starten, Nutzer zur `docker`-Gruppe hinzufügen |
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| `container_name is mandatory and must not be empty` | Kein `container_name` in `[default]`/`[model.*]`/CLI gesetzt | `container_name` in der Config oder via `--container-name` setzen |
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| `model profile not found: <name>` | `--profile <name>` verweist auf nicht existierende `[model.<name>]`-Sektion | Sektionsname prüfen/anlegen |
|
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| `http requires --allow-insecure-http` | `--system-url`/--prompt-url` nutzt `http://` | Auf `https://` wechseln oder bewusst `--allow-insecure-http` setzen |
|
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| `resolved to blocked IP ...` | URL löst auf eine private/loopback/reserved Adresse auf | Ziel korrigieren oder bewusst `--allow-private-url` setzen (nur für vertrauenswürdige interne Ziele) |
|
||
| `lock busy: /tmp/llamacppctl.<name>.lock` | Ein anderer `--change`-Lauf für denselben `container_name` läuft bereits | Warten, bis der andere Lauf beendet ist, oder Ursache des hängenden Laufs prüfen |
|
||
| `Server did not become ready within <n>s` | Modell braucht länger zum Laden als `timeout`, oder Startfehler | `--timeout` erhöhen, `--logs` für Container-Log-Tail nutzen |
|
||
| `chat completion returned HTTP 401: Invalid API Key` | Server verlangt `api_key`, das Tool sendet keinen/falschen | `--api-key`/`api_key` passend setzen |
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||
| Leere Antwort + `Hinweis: ... abgeschnitten (finish_reason=length)` | Reasoning-Modell hat das `max_tokens`-Budget im „Denken“ verbraucht | `--max-tokens`/`max_tokens` erhöhen |
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||
| `--check` meldet `health=unhealthy`, obwohl der Server antwortet | bildeigener Docker-Healthcheck vs. eigene HTTP-Probe des Tools | unkritisch: `HTTP: OK` + Exit 0 zählt; Docker-Health ist separat |
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