Deleting an episode does not delete its data. DELETE /api/podcasts/episodes/{id}
resolves episode.audio_file and unlinks that one MP3 — the enclosing
data/podcasts/episodes/<uuid>/ directory, holding clips/ (one MP3 per dialogue
segment), outline.json and transcript.json, is never touched. Failed and
/retry-replaced runs leak a directory as well. Nothing reaps any of it: this
deployment had 15 directories on disk against 4 episodes in the database.
That is an upstream gap (roughly a shutil.rmtree of audio_path.parent.parent in
that handler), not something configurable here. Deliberately not patched by
bind-mounting a modified router — that would fork app logic into a deployment
repo and rot silently against pull_policy: always. Local cleanup instead.
scripts/prune_podcast_data.py reconciles the episode list from the API against
the directories on disk and removes:
- orphaned directories (no corresponding episode), and
- clips/ of completed episodes, since the clips are intermediate output once
the final MP3 exists.
Dry-run by default; --yes applies, --keep-clips restricts it to orphans.
Two guards, both tested: it aborts when any job is running/pending (a running
job has no audio_file yet, so its working directory is indistinguishable from an
orphan) and it skips directories touched within the last 60 minutes (--min-age).
It also refuses to act if the API is unreachable, rather than guessing.
Deletion runs inside the container (docker compose exec … rm -rf): the container
writes as root, so the host user cannot remove those directories — a plain
host-side rmtree fails with EPERM after the first directory.
Verified on this deployment: freed 13 MB (10 orphaned dirs + clips of 3 episodes,
49 MB -> 36 MB); all four surviving episodes still stream byte-identical MP3s
from /audio afterwards.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
21 KiB
Bedienungsanleitung — Open Notebook (lokales Deployment)
Diese Anleitung deckt die tägliche Benutzung ab. Installation/Neuaufbau:
siehe README.md. Technische Hintergründe und Architektur:
siehe CLAUDE.md.
Inhalt
- Zugriff
- Notebooks und Quellen
- Chat: die drei Kontext-Modi
- Podcasts erzeugen
- Stimmklonung
- Modelle und Provider verwalten
- Dienste starten/stoppen
- Suche über Chunks (Search/Ask)
- Die API in eigenen Programmen nutzen
- Troubleshooting
1. Zugriff
- Web-Oberfläche:
http://localhost:8502 - REST-API (für Automatisierung/Skripte):
http://localhost:5055, Doku unterhttp://localhost:5055/docs
Beide sind nur von diesem Rechner aus erreichbar (127.0.0.1), nicht aus dem Netzwerk.
2. Notebooks und Quellen
Ein Notebook bündelt Quellen, Notizen, Chats und Podcasts zu einem Thema. Neues Notebook über „+ New Notebook" in der UI anlegen.
Quellen hinzufügen
Unterstützt: hochgeladene Dateien (PDF, EPUB, TXT, DOCX, …), URLs, eingefügter Text.
Wie lang darf eine Datei sein? Es gibt kein hartes Limit für Upload/Verarbeitung — auch
sehr große PDFs/EPUBs werden vollständig extrahiert und in Textabschnitte („Chunks")
zerlegt, die für die Suche eingebettet werden. Eine Längenbegrenzung greift nur, wenn eine
Quelle im „Volltext"-Kontextmodus (siehe Abschnitt 3) oder für eine Transformation
verwendet wird — dort geht der komplette Text in einem Stück an das Sprachmodell. Praktischer
Richtwert bei qwen3.5:27b (98.304 Tokens Kontext, siehe Abschnitt 6): grob 180–350
Buchseiten, abhängig von Textdichte. Wichtig: Die Dateigröße in MB sagt nichts über die
Textmenge aus — ein gescanntes PDF mit vielen Bildern kann riesig sein, aber nach der
Texterkennung kaum Inhalt liefern.
Verarbeitungsstatus prüfen
Nach dem Hochladen läuft die Verarbeitung (Extraktion → Chunking → Embedding) im Hintergrund.
Bei großen Dateien kann das ein bis mehrere Minuten dauern. Status ist in der UI an der Quelle
sichtbar; per API: GET /api/sources/{source_id}/status.
3. Chat: die drei Kontext-Modi
Beim Chatten mit einem Notebook lässt sich pro Quelle einstellen, wie viel davon in den Chat-Kontext einfließt (Buttons/Auswahl in der UI, z. B. als Sammel-Aktion für alle Quellen):
| UI-Option | Bedeutung | Geschwindigkeit |
|---|---|---|
| Alle aus dem Kontext ausschließen | Quelle wird ignoriert | – |
| Alle aufnehmen (nur Erkenntnisse) | Nutzt die generierten „Insights" (Zusammenfassungen) der Quelle | schnell (Sekunden) |
| Alle aufnehmen (vollständiger Inhalt) | Kompletter Text der Quelle geht an das Sprachmodell | langsam bei langen Dokumenten (bis zu einigen Minuten) |
Wichtig: „nur Erkenntnisse" braucht vorher eine Transformation
Der Modus „nur Erkenntnisse" ist nur dann nützlich, wenn für die Quelle bereits eine Zusammenfassung („Insight") erzeugt wurde. Ohne das liefert er praktisch nichts (nur Titel/ Metadaten). Eine Zusammenfassung erzeugen:
- In der UI: bei der Quelle eine Transformation anwenden, z. B. „Simple Summary" (für die meisten Fälle passend) oder „Dense Summary", „Key Insights", „Table of Contents".
- Per API:
curl -X POST http://127.0.0.1:5055/api/sources/{source_id}/insights \ -H "Content-Type: application/json" \ -d '{"transformation_id": "<id aus GET /api/transformations>"}' - Bei langen Dokumenten (z. B. ein ganzes Buch) dauert das einmalig einige Minuten (die gesamte Quelle wird einmal durchs Sprachmodell geschickt) — danach ist „nur Erkenntnisse" aber dauerhaft schnell nutzbar.
Faustregel
- Normale Fragen, Überblick, grobe Zusammenhänge → „nur Erkenntnisse" (nach einmaliger Zusammenfassung)
- Sehr spezifische Detailfrage (z. B. exaktes Zitat aus einem bestimmten Kapitel), die in der Zusammenfassung fehlen könnte → „vollständiger Inhalt", dafür Geduld bei langen Quellen
- Quelle für die aktuelle Frage irrelevant → ausschließen (spart Zeit bei mehreren Quellen)
Für gezielte Detailsuche über viele/lange Quellen gibt es außerdem eine separate Such-/Ask-Funktion, die per Embedding-Ähnlichkeitssuche automatisch nur die relevanten Textstellen findet, statt ganze Dokumente einzubeziehen — meist die schnellste und treffsicherste Option für Detailfragen in langen Werken.
4. Podcasts erzeugen
Open Notebook kann aus Notebook-Inhalten automatisch einen Podcast (Dialog zwischen ein oder mehreren Sprechern) erzeugen — Text via Sprachmodell, Audio via TTS (hier: lokal, Chatterbox).
- Episode-Profil wählen (bestimmt Sprecherzahl/-rollen, Anzahl Segmente, Textmodell):
solo_expert(1 Sprecher),tech_discussion(2 Sprecher),business_analysis(3 Sprecher). - Notebook/Quelle als Grundlage angeben.
- Generierung starten — läuft asynchron (Outline → Transkript → Sprachsynthese pro Segment). Bei mehreren Sprechern und langen Transkripten realistisch mehrere Minuten, da jedes Dialogsegment einzeln per TTS synthetisiert wird.
- Fertige Episode in der UI abspielbar/herunterladbar.
Alle Episode-/Sprecherprofile sind bereits auf lokale Modelle (qwen3.5:27b für Text,
Chatterbox für Sprache) umgestellt — keine zusätzlichen Kosten.
Episoden löschen räumt nur halb auf
Der Mülleimer-Button löscht nicht alles. Er entfernt die finale MP3 und den Datenbankeintrag — der Ordner der Episode bleibt aber liegen, samt Einzelclips:
notebook_data/podcasts/episodes/<uuid>/
├── clips/ ← 1 MP3 pro Dialogsegment BLEIBT LIEGEN
├── outline.json BLEIBT LIEGEN
├── transcript.json BLEIBT LIEGEN
└── audio/<uuid>.mp3 ← nur diese wird gelöscht
Das ist eine Lücke im Open-Notebook-Code selbst (der Löschpfad ruft unlink() nur auf die eine
MP3-Datei auf), nicht an dieser Installation einstellbar. Ebenso hinterlässt jeder
fehlgeschlagene oder per Retry wiederholte Lauf einen Ordner, der nie aufgeräumt wird.
Zum Aufräumen dient:
./scripts/prune_podcast_data.py # zeigt nur an, was wegfiele (Trockenlauf)
./scripts/prune_podcast_data.py --yes # löscht wirklich
Es entfernt (a) Ordner ohne zugehörige Episode und (b) die clips/ fertiger Episoden — die
Einzelclips sind nach dem Zusammenbau reines Zwischenprodukt, die Episode bleibt vollständig
abspielbar. Schutzmechanismen: bei einem laufenden Podcast-Job bricht es ab, und Ordner, die
jünger als 60 Minuten sind, bleiben unangetastet (--min-age). Mit --keep-clips werden nur
die verwaisten Ordner gelöscht.
5. Stimmklonung
Die TTS-Wrapper (services/tts_server.py) unterstützt Stimmklonung: Referenz-WAV rein, Stimme
raus. Aktuell hinterlegte Stimmen: default (eigene Stimme), male_thorsten und
female_kerstin (offen lizenzierte, synthetische Piper-Stimmen — bewusst keine ungefragt
geklonten echten Personen, siehe CLAUDE.md).
Eine weitere Stimme hinzufügen
- Referenz-Aufnahme besorgen: 10–30 Sekunden, eine Person, saubere Aufnahme, WAV-Format. Rechtlich sauber ist entweder eine eigene Aufnahme, eine Aufnahme mit ausdrücklicher Zustimmung der Person, oder eine offen für diesen Zweck lizenzierte Stimme (z. B. weitere Piper-Stimmen).
- Datei nach
services/voices/<name>.wavlegen (z. B.services/voices/elena.wav). - TTS-Server neu starten (Stimmen werden nur beim Start eingelesen):
systemctl --user restart open-notebook-tts - Prüfen:
curl http://127.0.0.1:8901/healthsollte<name>in dervoices-Liste zeigen. - In einem Sprecherprofil (Podcast) den betreffenden Sprecher auf
voice_id: "<name>"setzen, z. B. per API:curl -X PUT http://127.0.0.1:5055/api/speaker-profiles/{id} \ -H "Content-Type: application/json" -d '{... "speakers": [{"name": "Elena", ..., "voice_id": "elena"}], ...}'
Mit Piper lässt sich auch selbst eine Referenz-Stimme synthetisieren (statt eine echte Aufnahme zu verwenden):
echo "Ein Beispielsatz auf Deutsch." | piper --model <stimme>.onnx --output_file services/voices/<name>.wav
Weitere deutsche Piper-Stimmen: huggingface.co/rhasspy/piper-voices/tree/main/de/de_DE
(Lizenz jeweils im MODEL_CARD prüfen).
6. Modelle und Provider verwalten
Übersicht unter Settings → AI Providers / Models in der UI, oder per API:
curl http://127.0.0.1:5055/api/models | python3 -m json.tool # alle registrierten Modelle
curl http://127.0.0.1:5055/api/models/defaults | python3 -m json.tool # aktuelle Standardmodelle
Standardmodelle ändern
Sieben Rollen lassen sich unabhängig belegen: Chat, Transformation, großer Kontext, Embedding, Tools, Text-to-Speech, Speech-to-Text.
curl -X PUT http://127.0.0.1:5055/api/models/defaults \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"default_tools_model": "<model_id>"}'
Der Endpunkt aktualisiert nur die tatsächlich mitgeschickten Felder — nicht angegebene Felder bleiben unverändert, es muss also nicht der komplette Satz aller sieben Modelle mitgeschickt werden.
Kostenübersicht der aktuell registrierten Modelle
| Modell | Provider | Kosten |
|---|---|---|
qwen3.5:27b |
Ollama (lokal) | 0 € (Standard für Chat/Tools/großer Kontext) |
nomic-embed-text |
Ollama (lokal) | 0 € (Standard-Embedding) |
qwen3-coder-30b-128k |
Ollama (lokal) | 0 € (optional, für Coding-Aufgaben) |
| Chatterbox TTS / faster-whisper | lokal | 0 € |
anthropic/claude-sonnet-5 |
OpenRouter | ~2$/10$ pro Mio. Tokens (Prompt/Antwort) |
qwen/qwen3-max |
OpenRouter | ~0,78$/3,90$ pro Mio. Tokens — günstigere Cloud-Alternative |
google/gemini-3.5-flash |
OpenRouter | ~1,50$/9$ pro Mio. Tokens — 1M Tokens Kontext |
Weitere OpenRouter-Modelle lassen sich jederzeit über POST /api/models registrieren
(provider: "openrouter") — aktuelle Preise: https://openrouter.ai/api/v1/models.
7. Dienste starten/stoppen
# Open Notebook (Docker)
docker compose up -d
docker compose down
# TTS/STT (auf dem Host, nicht in Docker — systemd-User-Dienste)
systemctl --user status open-notebook-tts open-notebook-stt
systemctl --user restart open-notebook-tts open-notebook-stt
systemctl --user stop open-notebook-tts open-notebook-stt
journalctl --user -u open-notebook-tts -f # Logs
TTS/STT starten nach einem Reboot automatisch mit. Nur bei der Ersteinrichtung (oder nach
Änderungen an services/systemd/*.service) einmal ./scripts/start_services.sh ausführen — das
installiert die Unit-Dateien und aktiviert den Autostart.
Ollama selbst läuft als systemd-Dienst und muss normalerweise nicht manuell verwaltet werden:
systemctl status ollama
ollama ps # aktuell geladene Modelle + GPU/CPU-Verteilung
8. Suche über Chunks (Search/Ask)
Jedes Dokument wird beim Hochladen automatisch in feste, überlappende Textabschnitte ("Chunks", ~400 Tokens) zerlegt und eingebettet — nicht kapitelweise, sondern rein größenbasiert (siehe Abschnitt 2). Um gezielt in diesen Chunks zu suchen, gibt es zwei API-Endpunkte (in der UI vermutlich unter einem eigenen Menüpunkt wie „Search"/„Ask" mit Lupen-Symbol, getrennt von „Mit Notebook chatten" — die genaue Beschriftung war ohne Browser-Zugriff nicht zu verifizieren):
Einfache Suche — schnell, liefert Roh-Textstellen
curl -s -X POST http://127.0.0.1:5055/api/search \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"query": "Suchbegriff", "type": "vector", "limit": 5}'
Liefert die ähnlichsten Chunks per Embedding-Vergleich samt Ähnlichkeits-Score (0–1), ohne KI-Interpretation — am schnellsten, aber du musst die Antwort selbst zusammensetzen.
„Ask" — durchsuchen und direkt beantworten lassen
Die smartere Variante: Die KI zerlegt die Frage selbst in mehrere gezielte Suchanfragen,
durchsucht die Chunks für jede getrennt und fasst alles zu einer einzigen, mit
Quellenverweisen ([source:...]) belegten Antwort zusammen. Getestet mit „Wie kam Wallenstein
ums Leben?" — Ergebnis war eine vollständige, korrekt zitierte Antwort in ca. 3 Minuten
(mehrere LLM-Aufrufe hintereinander: Suchstrategie → Einzelantworten → Zusammenfassung).
MODEL_ID=$(curl -s http://127.0.0.1:5055/api/models/defaults | python3 -c "import json,sys; print(json.load(sys.stdin)['default_chat_model'])")
curl -N -X POST http://127.0.0.1:5055/api/search/ask \
-H "Content-Type: application/json" \
-d "{\"question\": \"Deine Frage\", \"strategy_model\": \"$MODEL_ID\", \"answer_model\": \"$MODEL_ID\", \"final_answer_model\": \"$MODEL_ID\"}"
Antwort kommt als Server-Sent-Events-Stream (data: {...}-Zeilen, kein einzelnes JSON-Objekt);
das letzte "type": "complete"-Event enthält die finale Antwort im Feld final_answer.
Wann was nutzen: Für gezielte Detailfragen über lange/viele Quellen ist „Ask" meist treffsicherer und dabei noch schneller als der „vollständiger Inhalt"-Chat-Modus (Abschnitt 3), weil nur die relevanten Chunks statt des ganzen Dokuments verarbeitet werden.
9. Die API in eigenen Programmen nutzen
Die REST-API ist eine ganz normale JSON-über-HTTP-API ohne Authentifizierung — kein API-Key
nötig, da nur 127.0.0.1 gebunden (jeder lokale Prozess auf diesem Rechner hat Zugriff, aber
niemand aus dem Netzwerk). Funktioniert mit jeder Sprache, die HTTP kann.
Bester Startpunkt: http://127.0.0.1:5055/docs — interaktive Swagger-UI mit allen
Endpunkten, Schemas und einer „Try it out"-Funktion zum direkten Ausprobieren im Browser.
Rohes OpenAPI-Schema: http://127.0.0.1:5055/openapi.json.
Mit curl
# Notebooks auflisten
curl -s http://127.0.0.1:5055/api/notebooks | python3 -m json.tool
# Neues Notebook anlegen
curl -s -X POST http://127.0.0.1:5055/api/notebooks \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"name": "Mein Notebook", "description": "..."}'
# Text-Quelle hinzufügen (multipart, nicht JSON)
curl -s -X POST http://127.0.0.1:5055/api/sources \
-F "type=text" -F "notebook_id=notebook:xxx" -F "title=..." \
-F "content=..." -F "embed=true"
# Chat-Session erstellen + Nachricht senden
curl -s -X POST http://127.0.0.1:5055/api/chat/sessions \
-H "Content-Type: application/json" -d '{"notebook_id": "notebook:xxx"}'
curl -s -X POST http://127.0.0.1:5055/api/chat/execute \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"session_id": "chat_session:xxx", "message": "...", "context": {}}'
Weitere Beispiele (Quellen-Insights, Podcast-Generierung, Modell-/Provider-Verwaltung, Chunk-Suche) stehen bereits in den jeweiligen Abschnitten dieser Anleitung.
Aus Python
import requests
BASE = "http://127.0.0.1:5055/api"
notebooks = requests.get(f"{BASE}/notebooks").json()
session = requests.post(f"{BASE}/chat/sessions",
json={"notebook_id": notebooks[0]["id"]}).json()
answer = requests.post(f"{BASE}/chat/execute", json={
"session_id": session["id"],
"message": "Wovon handelt das Buch?",
"context": {},
}).json()
print(answer["messages"][-1]["content"])
Genauso mit JavaScript (fetch), Go, oder jeder anderen Sprache — nichts Open-Notebook-
Spezifisches nötig, kein SDK erforderlich.
10. Troubleshooting
„Chat gibt keine Antwort" (leere Antwort, kein Fehler)
Meist ein zu kleiner Kontext (num_ctx) am Ollama-Chat-Credential — siehe README, Abschnitt 2.6.
Prüfen:
curl -s http://127.0.0.1:5055/api/credentials | python3 -c "
import json,sys
for c in json.load(sys.stdin):
if c['provider']=='ollama': print(c['name'], c['num_ctx'])"
Sollte 98304 (oder höher, dann ggf. auf GPU-Auslastung achten) zeigen, nicht None/null.
Quelle hängt beim Verarbeiten / Einbetten fest (Endlos-Retry)
Meist Ressourcen-Engpass beim Embedding-Modell (GPU voll, Modell läuft teilweise auf CPU, Timeout). Prüfen:
ollama ps # PROCESSOR-Spalte: sollte "100% GPU" zeigen, nicht "xx%/yy% CPU/GPU"
Falls CPU-Anteil: Embedding-Modell ist zu groß für den freien GPU-Speicher. Standardmäßig ist
hier das kleine nomic-embed-text (274 MB) konfiguriert, das läuft normalerweise problemlos
komplett auf der GPU.
Antwort dauert sehr lange (mehrere Minuten)
Meist normal bei „vollständiger Inhalt"-Modus auf langen Dokumenten (siehe Abschnitt 3) — das Sprachmodell muss den kompletten Text lesen. Für Detailfragen auf lange Sicht besser die Such-/Ask-Funktion oder „nur Erkenntnisse" nach einer Zusammenfassung nutzen.
TTS/STT vom Container aus nicht erreichbar
docker compose exec open_notebook curl -sf http://host.docker.internal:8901/health
Bei Timeout: ufw-Regeln fehlen (siehe README 2.4) oder die Dienste laufen nicht
(systemctl --user status open-notebook-tts open-notebook-stt).
Podcast-Profil zeigt „Einrichtung erforderlich"
Das Episode- oder Sprecherprofil verweist auf ein Modell ohne konfiguriertes Credential
(z. B. nach einem Reset auf die mitgelieferten OpenAI-Standardprofile). Modell-IDs über
PUT /api/episode-profiles/{id} (outline_llm, transcript_llm) bzw.
PUT /api/speaker-profiles/{id} (voice_model) auf registrierte lokale/OpenRouter-Modelle
umstellen — siehe scripts/setup_models.sh für die IDs der Standardmodelle.
Podcast wird auf Englisch statt Deutsch erzeugt (oder auf Englisch mit deutschem Akzent vorgelesen)
Das ist behoben: Die Podcast-Prompt-Vorlagen (prompts/podcast/outline.jinja und
transcript.jinja in diesem Projekt) wurden um eine explizite Sprachanweisung ergänzt, die das
language-Feld des Episode-Profils auswertet — sie werden per Bind-Mount aus docker-compose.yml
in den Container eingehängt. Setzt du am Episode-Profil language: "de", kommt der Podcast auf
Deutsch. (Vorher hatte das language-Feld keine Wirkung, weil die mitgelieferten Vorlagen es
ignorierten — daher englischer Text, der von der deutsch-fixierten TTS mit Akzent vorgelesen wurde.)
Falls doch wieder Englisch erscheint, prüfe das language-Feld:
curl -s http://127.0.0.1:5055/api/episode-profiles | python3 -c \
"import json,sys; [print(p['name'], p['language']) for p in json.load(sys.stdin)]"
Fehlt de/de-DE, per PUT /api/episode-profiles/{id} (vollständiger Body) ergänzen. Zusätzlich
sind Briefing und Sprecherbeschreibungen der mitgelieferten Profile auf Deutsch übersetzt (hilft
gegen Sprach-Drift, wenn der Quellinhalt englisch ist). Wichtig: Änderst du die
Vorlagen-Dateien selbst, ist danach ein Container-Neustart nötig (docker compose up -d --force-recreate open_notebook), damit der Bind-Mount die neue Version übernimmt.
Podcast-Erzeugung schlägt mit „Invalid json output" fehl
Das Textmodell hat ungültiges JSON geliefert — passierte bei qwen3.5:27b (einem „denkenden"
Modell), wenn der gesamte Notebook-Inhalt (bei einem ganzen Buch ~70.000 Tokens) in jeden
Transkript-Abschnitt gepackt wird: Der Denk-Block frisst dann das Antwort-Budget auf und das JSON
wird abgeschnitten. Behoben durch /no_think als erste Zeile beider Podcast-Vorlagen (schaltet
den Denkmodus ab, ~3× schneller, volles Budget fürs JSON). Falls es dennoch auftritt: kürzeren
Quellinhalt verwenden (nicht das ganze Buch) oder die Generierung erneut starten.
Podcast schlägt beim Vertonen fehl („Failed to generate speech")
Text und Transkript sind fertig, erst die Sprachausgabe scheitert. Die genaue Fehlermeldung
(UI-Episodenliste oder docker compose logs open_notebook) unterscheidet zwei verschiedene
Ursachen — die Verwechslung kostet sonst viel Zeit:
| Meldung | Bedeutung | Abhilfe |
|---|---|---|
All connection attempts failed (ConnectError) |
Der TTS-Server läuft nicht — niemand nimmt den Request an. | systemctl --user status open-notebook-tts, ggf. restart. |
OpenAI-compatible TTS endpoint error: HTTP 500 |
Der TTS-Server lebt, bricht aber bei der Arbeit ab — meist CUDA out of memory. |
journalctl --user -u open-notebook-tts -n 50 prüfen. |
Der GPU-Speicherfall entstand so: GPU 2 teilen sich drei Prozesse (TTS, STT und der separate
chatterbox-tts-MCP-Dienst auf Port 9999), es bleiben nur ~12 GB übrig. Der Podcast-Generator
schickte aber 5 Clips gleichzeitig, die im TTS-Server echt parallel auf derselben GPU liefen —
der Speicherbedarf vervielfachte sich (bis 16,7 GB) und sprengte die Karte. Behoben durch zwei
Maßnahmen: tts_server.py serialisiert seine Generierung intern (ein Clip zur Zeit — auf einer
einzelnen GPU kostet das keinen Durchsatz), und TTS_BATCH_SIZE=1 in docker-compose.yml sorgt
dafür, dass gar nicht erst mehrere Anfragen gleichzeitig eintreffen. Ein fehlgeschlagener Podcast
lässt sich anschließend ohne Neuanlage wiederholen:
curl -X POST http://127.0.0.1:5055/api/podcasts/episodes/{episode_id}/retry
(Der Retry legt einen neuen Episoden-Eintrag an; der alte, fehlgeschlagene verschwindet.)
Weitere technische Details
Siehe CLAUDE.md — dort stehen alle bisher aufgetretenen Probleme mit exakter
Ursache (Codestellen, Bibliotheks-Bugs) dokumentiert.