Normalform (Göllmann, 400 Formeln: +17 automatisch, weiterhin 0 falsch):
- mehrzeilige Formeln gleich bei gleichen Zeilen, egal in welchem Rahmen
(aligned/&/\\, cases = \left\{array\right. = \left\{aligned\right.),
leere letzte Zeile zählt nicht; Matrizen behalten & als Spaltentrenner
- Argumente nach Argumentzahl des Befehls (t^{2}\,{\sqrt{2}} = t^2\sqrt{2})
- \cdot\cdot\cdot = \dots, \root3\of{x} = \sqrt[3]{x}, \left./\right. entfallen,
\cfrac = \frac; wörtliche \n aus Modellantworten werden zu Leerraum
Gemessen und abgeschaltet bzw. verworfen:
- Strukturvergleich mit sympy (structure.py, optional, FORMULA_STRUCTURAL=1):
nach der neuen Normalform kein Gewinn mehr
- Bild-Schiedsrichter (verify.image_arbiter, arbiter=0): der gemeinsame
Fehler \mathcal{E}_r bekam Beleg 7,2 – Abstand zu knapp
- Prompt-Stilvorgabe: kein Gewinn, Prompt-Version bleibt 2
Ganzes PDF-Buch (Corral, Elementary Calculus): 429 von 1123 automatisch.
- Bilder für die Modelle höchstens 1600 Pixel (Qwen lehnte große ab),
Bildvergleich nur bis 4 MP (ganzseitige Abbildung brachte ihn zum Absturz)
- fehlgeschlagene Modellanfragen werden wiederholt
- pix2text: \cfrac -> \dfrac (Pandoc kennt \cfrac nicht)
Werkzeuge: tools/buch_bericht.py (Ergebnisseite eines Buchs),
tools/vergleich_bericht.py (Vorher/Nachher), regeltest --refresh/--arbiter,
calibrate misst Schiedsrichter und strukturelle Treffer.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Changelog
0.4.0 – 2026-10-09
Bessere Normalform: Lesarten, die sich nur in der Schreibweise unterscheiden, gelten als gleich. Göllmann (400 Formeln mit bekannter Lösung, gleiche Lesarten): +17 automatisch, weiterhin 0 falsch.
- Mehrzeilige Formeln: gleich bei gleichen Zeilen mit gleichen Zeichen, egal in welchem Rahmen
(
aligned/gathered/splitmit&oder nur\\;cases=\left\{array\right.=\left\{aligned\right.); eine leere letzte Zeile zählt nicht. In Matrizen trennt&weiter Spalten. - Argumente nach Argumentzahl: Eine Gruppe ist nur Argument, wenn der Befehl noch eines erwartet
(
t^{2}\,{\sqrt{2}}=t^2\sqrt{2},\Delta{x_{n}}=\Delta x_n). - Weitere Gleichsetzungen:
\cdot\cdot\cdotund...=\dots,\root3\of{x}=\sqrt[3]{x},\left./\right.entfallen. - Messung genauer: Der Wahrheitsvergleich nutzt dieselbe Normalform; richtige mehrzeilige Lesarten zählten bisher als falsch (pix2text allein richtig: Band 2 jetzt 45/50 und 47/50).
- Ergebnis: Band 1 89 % / 88 % automatisch (bisher 86 % / 85 %), Band 2 44 und 45 von 50 (bisher 39 und 43), 0 falsch.
- Strukturvergleich mit sympy (
structure.py, neu, optional, aus): gleicher unausgewerteter Ausdrucksbaum, nichts umgerechnet; Relationen nie an sympy, Zeichen durch Platzhalter geschützt. Brachte vor der neuen Normalform +1 Formel, danach nichts –structural= 1 bzw.FORMULA_STRUCTURAL=1schaltet ihn ein (pip install sympy lark). - Bild-Schiedsrichter (
verify.image_arbiter, gemessen, aus): bei „Qwen = Gemma gegen pix2text“ entscheidet der Bildbeleg. +11 Formeln ab Schwelle 8, aber der gemeinsame Fehler\mathcal{E}_rbekam Beleg 7,2 – zu knapp. Einstellungenarbiter,arbiter_margin. - Prompt-Stilvorgabe getestet und verworfen (Band 2: 44/44 statt 44/45; die Modelle schrieben nach
\\ein wörtliches\n). Prompt-Version bleibt 2, gespeicherte Lesarten bleiben gültig. - Werkzeuge:
tools/vergleich_bericht.py(Vorher/Nachher-Seite zweier Läufe),regeltest.py --refresh(Engines trotz--reuseneu fragen) und--arbiter;calibratemisst den Schiedsrichter (Werte je Fall, Schwellen) und listet nur strukturell gefundene Übereinstimmungen;tools/buch_bericht.py(Ergebnisseite eines ganzen Buchs: jede Formel mit Original, gesetztem LaTeX, Status, Begründung und allen Lesarten, filterbar). - Erstes ganzes PDF-Buch (Corral, Elementary Calculus, 346 Seiten, pdf2md): 1150 Ausschnitte,
429 automatisch ersetzt (37 %), 633 Review, 61 keine Formel. Gefundene und behobene Probleme:
- pix2text schreibt hier Brüche als
\cfrac: in der Normalform =\frac, beim Bereinigen zu\dfrac(Pandoc kennt\cfracnicht und ließ die Formel als TeX-Text stehen). - Qwen und Gemma schreiben Zeilenumbrüche als wörtliches
\n(\begin{aligned}\n…): wird zu Leerraum (tex.fix_literal_newlines), echte Befehle wie\nu,\neqbleiben. - 600-dpi-Ausschnitte bis 3800 × 2700 Pixel: Qwen lehnte sie ab („400 Bad Request“, Kontext voll), eine ganzseitige Abbildung (33 MP) brachte den Bildvergleich zum Absturz. Jetzt: Bilder für die Modelle höchstens 1600 Pixel lang, Bildvergleich nur bis 4 MP (größte übernommene Formel: 1,7 MP).
- Fehlgeschlagene Modellanfragen werden beim nächsten Lauf wiederholt (zählten als „schon gefragt“).
- Göllmann danach unverändert: 0 falsch.
- Grenze: pdf2md schneidet in diesem Buch auch Merkkästen mit Text, Tabellen und ganze Herleitungsblöcke als „Formel“ aus; sie bilden den Großteil des Reviews.
- pix2text schreibt hier Brüche als
0.3.0 – 2026-10-09
Neue Standardregel p2t: pix2text liest zuerst, Qwen bestätigt, Gemma nur bei Uneinigkeit; GLM (Cloud)
wird nicht mehr benutzt.
- pix2text (Formel-OCR MFR 1.5, ONNX) als Engine
p2t, im Prozess, auf der GPU mitonnxruntime-gpu(FORMULA_P2T_DEVICE:auto,cpu,cuda:N). Allein am häufigsten richtig (Göllmann Band 1: 90 % / 85 %) und am schnellsten (0,1 s/Formel auf der GPU, Qwen 0,7 s, Gemma 1,8 s). - Regel: übernommen wird immer pix2texts Lesart (trifft den Fettdruck am besten), wenn Qwen sie
bestätigt oder – nur bei Uneinigkeit gefragt – Gemma. Qwen und Gemma gemeinsam gegen pix2text gehen
an einen Menschen (so kamen an Band 1 die gemeinsamen Fehler der beiden Bildmodelle durch). Der
Schlusspunkt muss bestätigt sein. Bild-Veto und Pandoc wie bisher, geprüft auf pix2texts Lesart.
Die alte Regel bleibt als
"consensus_rule": "vlm3"inworkspace.jsonwählbar. - pix2text-Ausgabe bereinigt: Leerzeichen mit
post_processaus pix2tex (installiert mit--no-deps), Fettschreibweisen\mathrm{\boldmath~ x ~}/\mathrm{\bf~ r o t}→\boldsymbol{x}/\mathbf{rot}. An 400 Lesarten geprüft: gleiches gesetztes Bild. - Normalform:
\operatorname{l i m}=\lim,\ddot{u}in Text = ü,^{\prime}=', abschließendes\\vor\end,\begin{array}[t],\mathop{…}. - calibrate: beliebig viele Engines (
--engines), Regel-Tabelle,--reuserechnet aus einem früheren Bericht ohne Modellabfragen; wahre Formeln aus dem alt-Text werden bereinigt (einzeiligesaligned,\mathop{}\!\mathrm{d}, upgreek). - Werkzeuge:
tools/zeittest.py(Zeit und Trefferquote je Tool),tools/regeltest.py(Standardregel an Formeln mit bekanntem TeX, Seite zum Mitbeurteilen;--reuse,--exclude). - Messung: Göllmann Band 1 (2 × 150) 86 % / 85 % automatisch, 0 falsch (bisher 78 % / 70 %); Band 2, zwei frische Stichproben zu 50: 78 % und 86 % automatisch, 0 falsch.
0.2.0 – 2026-10-07
Entscheider ist jetzt der Konsens dreier Bildmodelle statt eines Pixelvergleichs.
- Annahmeregel: jedes Zeichen richtig und an der richtigen Stelle; Abstände, Längen, Schriftgröße, kursiv/aufrecht und Fettdruck egal.
- Konsens: Qwen3-VL-30B-A3B (lokal) = Gemma-4-26B-A4B (lokal) = GLM-4.6V (OpenRouter, andere Modellfamilie); Pandoc muss die Formel umsetzen; grobes Bild-Veto (elastischer Vergleich, Ähnlichkeit ≥ 0,65). Bei 2:1 entscheidet ein Mensch.
consensus.py: Normalform auf Baumbasis (Abstände,\left/\right, freistehende Klammern,\vec/\overrightarrow,\frac/\dfrac,\iff/\Leftrightarrow, Matrix-Umgebungen, TeX-Umlaute,\atop/\substack, kursiv/aufrecht, fett/normal) und Render-Gleichheit als Rückfallebene.- Engines: zweite lokale Engine
local2; Token-Wahrscheinlichkeiten aus Logprobs; Nachdenken abgeschaltet (Gemma ~10× schneller, GLM besser und ~25× billiger); Antworten auf 800 Tokens begrenzt; Prompt fragt ausdrücklich nach Fettdruck; Prompt-Version und Nachdenk-Einstellung im Cache-Schlüssel. run: in Paketen zu 50 mit Statuszeile; beide lokalen Modelle parallel; GLM nur für Einige; geprüft wird nur die übernommene Lesart; Prüfergebnisse mit Verfahrensversion.- Bildvergleich: elastische Ausrichtung (DTW über Spalten und Zeilen, Dehnen kostet proportional zur
Tinte); layouttreue Prüfvarianten und rauschnormierter Kontrast im Pixel-Modus (
decide=pixel). - apply: deutsches Dezimalkomma
3{,}6. - Behoben: Gleichungsnummern wurden aus alten, verworfenen Lesarten übernommen (erfundene „(3.7)“); sie kommen jetzt nur aus der übernommenen Lesart. Gleichzeitige Speicherungen zweier Engines sind abgesichert. Verify stürzte bei Formeln ohne aktuelle Lesart ab.
- Werkzeuge:
calibrate --consensus,tools/vergleich.py(50er-Stichprobe mit Bildern),tools/konsens_bericht.py; Ausgaben invergleich/(nicht versioniert). - Messung (2 × 150 Formeln mit bekanntem TeX): 63–68 % automatisch, 0 falsch. Gehrke-Brückenkurs: 942 von 1505 automatisch (63 %), 62 von 62 geprüften korrekt.
0.1.0 – 2026-10-07
Erste Fassung: scan, recognize (ein Vision-Modell), verify mit Pixelvergleich und Kontrasttest gegen Verwechslungsvarianten, Review-Galerie, apply/revert, calibrate. Sicher (0 Falsch-Annahmen), aber an echten Büchern nur 1–2 % automatisch.